Lernwerkstatt 2018/2019: Länder und Kinder

die welt entdecker

 

Die erste Lernwerkstatt des Jahres 2019 fand unter dem Motto „Länder und Kinder“ statt.

 

Unter der Leitung von Fatma Bulduk, pädagogische Zweitkraft an der Montessori-Schule in Weiboldshausen, begaben sich die Kinder auf eine spannende Weltreise. Zuerst schauten sie gemeinsam auf Globus und Weltkarte und lernten die Kontinente kennen.

 

Beim Nebeneinanderlegen aller Hände stellten die Kinder fest, dass jeder eine etwas andere Hautfarbe hat – so wie es auf der ganzen Welt viele verschiedene Hautfarben gibt – von hellrosa bis dunkelbraun.

 

Ganz im Sinne von Maria Montessori erarbeiteten die Kinder dann mithilfe verschiedener Materialien, welche Tiere auf den verschiedenen Kontinenten leben. Manche waren gar nicht so einfach zuzuordnen – oder sind sogar auf mehreren Erdteilen zuhause.

 

Auch die Pflanzenwelt kam nicht zu kurz. Mit viel Raten und Lachen wurden mitgebrachte Früchte den Kontinenten und Ländern zugeordnet, in denen sie wachsen.

 

In der Pause durften die Früchte dann auch probiert werden. Mutig wagten sich die Kinder an neue Geschmäcker und fanden heraus, dass die meisten der ihnen zum Teil noch unbekannten Früchte sehr lecker waren.

 

 

Ganz kreativ ging es weiter. Die Kinder konnten Bilder mit den Erdteilen ausmalen und/oder mit typischen Vertretern der entsprechenden Tierwelt. Außerdem durften sie eine kleine Kugel aus Styropor als Globus bemalen. Es war ganz schön schwierig, die Kontinente frei abzuzeichnen – auch die erwachsenen Helfer hatten damit ihre Mühe. Aber letztendlich zählt, dass der Globus mit viel Spaß selbst gebastelt wurde, egal wie ähnlich oder nicht er dem Original ist.

 

Während des Malens und Bastelns las Fatma Bulduk noch Reime und Geschichten aus verschiedenen Ländern vor – wie unterschiedlich die Menschen doch leben, essen und spielen!

 

Am Schluss probierten die Kinder noch ein Spiel aus Ägypten aus. Sie stellten sich im Kreis auf und jeder erhielt einen dünnen Holzstab. Der sollte mit einem Finger gehalten und auf Kommando zum rechten Nachbarn fallen gelassen werden. Gleichzeitig musste mit der anderen Hand der Stab des linken Nachbarn gefangen werden. Eine Herausforderung für Konzentration, Koordination und Motorik, die alle schnell meisterten.

 

Als dann die Eltern zur Präsentation kamen, stellten die Kinder vor, was sie alles gelernt und hergestellt hatten.

 

Damit ging ein lustiger und spannender Vormittag zu Ende, an dem die teilnehmenden Kinder mit allen Sinnen gelernt und erfahren hatten. Zusätzlich zu den eigenen Kunstwerken durfte jeder noch ein Heft mit weiteren Arbeitsblättern zum Leben der Kinder in verschiedenen Ländern mit nach Hause nehmen, damit die Weltreise dort weiter gehen kann.