Lernwerkstatt 2018/2019: Monte Schule ennenlernen

schnuppertag

 

Die inzwischen 89. Lernwerkstatt der Montessori-Schule Weißenburg-Gunzenhausen lud Kinder mit ihren Eltern gemeinsam ein zu erleben, wie in der Montessori-Schule gelernt und gelebt wird. Alexandra Lux, die Initiatorin unserer Schule kam aus München und gab Kindern wie Eltern einen bunten Einblick. Die 10 Plätze waren ausgebucht, doch auch zwei spontan gekommene Familien wurden nicht mehr nach Hause geschickt.

 

Alle versammelten sich im Kreis um den großen runden Teppich in der Mitte des Klassenzimmers. Nach einer Vorstellungsrunde der überwiegend zukünftigen Erstklässler gab es ein Spiel zu Zahlen. Da die Kinder schon über viel Wissen dazu verfügten, führte Alexandra Lux spontan einen “Montessori-Klassiker” - das Goldene Perlenmaterial mit den Einerperlen, den Zehnerstangen, den Hunderterplatten und den Tausenderkubus - ein. Das Misstrauen, ob das wirklich 1000 Perlen seien, konnte durch Nachzählen ausgeräumt werden. Auch die angebotenen Buchstaben waren den Kindern nicht unbekannt, doch hatten sie große Freude am Fühlen und den Spielen.

 

 

 

Vor der Pause wurde noch erklärt, welche Materialien und Stationen danach ausprobiert werden konnten. Doch zuerst war eine Stärkung bei Brezeln, Obst, Gemüse und Apfelschorle und für die Erwachsenen Kaffee und Kuchen an der Reihe - alles wie von Zauberhand von den Helfer-Eltern im Hintergrund vorbereitet.

 

Wie auch im Ablauf eines Montessori-Schulalltags konnten Kinder und Eltern dann in der Freiarbeit die vielen Materialien ausprobieren und auch Fragen an die dazugekommene Schulleitung Christine Kremser richten.

 

Schnell war die Zeit zu Ende und in der Abschlussrunde wurde ausgetauscht, was der Hit des Tages war. Für die Eltern gab es dann noch anschaulich nachvollziehbar durch die Kinder unterstützt eine Präsentation zum Wurzelziehen und Quadrieren. Wie so oft konnte man die Ahas wahrnehmen, die das Dunkel der eigenen Schulzeit erhellten.

 

Nun heißt es die Entscheidung zu treffen: für die Eltern diesen für die meisten so unbekannten Weg zu gehen und für die Schule die Plätze zu vergeben.