aus dem Schulleben

Grundstufe: Waldtag

Spurensuche

Bei strahlendem Sonnenschein und zunächst eisigen Temperaturen starteten wir in unseren Waldtag auf Walkershöfe.

 

Wir begaben uns auf Spurensuche und entdeckten auf den gefrorenen Wegen und Wiesen so allerlei Tierspuren, vielleicht war sogar ein Wolf oder ein Bär dabei?!

 

Anschließend bauten wir fleißig an unseren grünen Klassenzimmern weiter, es wurden Tische gebaut, Naturmobiles hergestellt und das Waldsofa wurde noch gemütlicher gestaltet.
Nahrungsnetz und der Nahrungskette beschäftigte uns noch, bevor wir die Mittagspause in der Sonne genossen.
Es war wirklich ein herrlich, sonniger Waldtag!

Vierte bis sechste Jahrgangsstufe

Besuch im Mathelier

Am Montag, 4.2.2019, waren wir, die Viert- bis Sechstklässler gemeinsam im "Mathelier" am Weißenburger Werner-von-Siemens-Gymnasium. Diese neue, spielerisch-experimentelle Lernwerkstatt richtet sich gezielt an diese Jahrgänge. Im Mittelpunkt stehen Mathe-Phänomene, die im Schulunterricht behandelt werden, mit dem Ziel, einer “Mathe-Unlust” entgegenzuwirken. Gemeinsam hatten wir viel Freude beim Forschen und Tüfteln!

 

 

Unsere Schule: Musical in der Karmeliterkirche

Es klopft bei Wanja in der Nacht

 

Am Freitag, den 25. Januar 2019 erlebten alle Beteiligten einen ganz besonderen Höhepunkt im Schuljahr: Ca. 100 Schüler der Montessori-Schule und der Musikschule Weißenburg führten in der vollbesetzten Karmeliterkirche in Weißenburg ihr Musical "Es klopft bei Wanja in der Nacht" auf.

 

 

Die gemeinsame Aufführung von Theater-AG, Tanz-AG, Instrumentalensembe und Chor klappte reibungslos - so dass am Ende alle Beteiligten sichtlich stolz und erleichtert waren. Eine tolle Leistung unserer Schüler!

 

 

Mit der Aufführung wurde die seit 2013 bestehenden Kooperation zwischen Musikschule und Monte erstmalig in einem großen Projekt dieser Art der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Fächerübergreifendes und verbindendes Lernen zeigt sich hier einmal mehr, als neben Musikschule und -schülern auch die Tanz-AG unter Leitung von Eva Minnameier (Klassenlehrkraft), die Theater-AG unter Leitung von Doris Lutz ihren Auftritt hatten sowie zahlreiche weitere Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufen, die unter Anleitung von Andrea Sommer (Fachlehrkraft WTG) das Bühnenbild gestalteten.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten seit Oktober geprobt und geübt; die Ensemble-Proben für das Orchester liefen seit Dezember.

 

Folgende Instrumente waren im Einsatz: Geigen (Lehrer Fred Torres-Hass), Querflöte (Sebastian Fratila, Cristina Bojin), Blockflöte (Doris Morenz), Gitarre (Walter Czeska), Rivka Franke und Irina Thierbach mit dem Chor, sowie Uli Kreh (Klavier); Monte-Schüler David Stengel war Registerführer der Schlagzeuger.

 

Die musikalische Gesamtleitung lag bei Mathias Wehr, Gesamtorganisation hatten Irina Thierbach, stellvertretende Schulleitung der Musikschule Weißenburg und Christine Kremser inne.

 

Kinder der Musikschule: Musikalische Früherziehung

Schüler der Montessori-Schule: Schüler der ersten bis neunten Jahrgangsstufe

 

Unsere Schule: Tag der offenen Tür

Zweimal Tag der offenen Tür

 

Am vergangenen Samstag, den 26. Januar 2019, war es wieder so weit! Am Tag der offenen Tür stellte sich die Montessori-Schule in Weiboldshausen und Pleinfeld zahlreichen interessierten Besuchern vor.

 

 

Stolz präsentierten die Schüler der Primar- und Sekundarstufe ihr Können: bei den Materialdarbietungen, beim Singen und Tanzen. Mutig spielten die Kleinen auf dem Klavier oder mit der Blockflöte Musikstücke vor.

 

 

In Pleinfeld boten die Jugendlichen ihren Besuchern eine englischsprachige Schulhausführung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Die Waffeln der Gartenteenies fanden großen Anklang.

 

 

Das Schulaufnahmeverfahren an der Montessori-Schule für das Schuljahr 2019/20 läuft bereits. Interessierte erhalten weitere Informationen unter

Tel. 09141/9979598 oder verwaltung@monte-wug.de.

Rückblick und Ausblick

Neujahrsempfang: Aufbruch!

 

Den Auftakt stellte Michael Reichart und leitete den Empfang mit einem kurzen Vortrag von Jack Ma ein, der sich für eine andere Form von Lernen und Schule ausspricht.

 

Daraufhin erklärte Karin Heller, dass unsere Montessori Schule sich auf einen neuen Weg und eine neue Herausforderung begibt und zwar als „die Schule im Aufbruch“. Mit Begeisterung schilderte Karin Heller, wie sie sich mit Christine Kremser auf diesen Weg begeben hat. Am 8. Oktober 2018 wurde sie von Christine mit den Worten “Dann weißt du mal, wie ich “ticke” auf einen Vortrag von Magret Rasfeld mitgenommen. Dort wurde sie von den Gedanken der Initiative “Schule im Aufbruch” infiziert. Eine Hospitationsreise an die Evangelische Schule in Berlin Zentrum und eine Berliner Montessori-Schule folgten. In den Wochen danach wurden erste Gedanken und Visionen gesammelt und sortiert.

 

Abschließend erklärte Karin Heller, dass unsere bisherige und auch zukünftige Schulleitung auch für die kommenden Schuljahre Christine Kremser sein wird. Im nahtlosen Übergang an Christine Kremser beschrieb diese den anwesenden Eltern, Schülern und Pädagogen, wie die „Schule im Aufbruch“ und die damit verbundenen „Herausforderungen“ in der Umsetzung geplant sind.

 

“Herausforderungen”, “soziales Engagement”, “Bildung für nachhaltige Entwicklung”, “Theaterprojekte” sind Schlagworte unseres bestehenden und genehmigten Schulkonzeptes. Nach den Jahren des Schulaufbaus sind sie und das pädagogische Team “heiß” auf eine gelebte Umsetzung dieser Schlagworte. Wichtig ist aber, dass diese schrittweise gelingen kann, nicht aber sofort im Kompletten. Begonnen wird mit den “Herausforderungen”. Dabei stellen sich die Schüler eine selbstgewählte kognitive, kreative oder sportliche Aufgabe, die sie über einen mehrwöchigen Zeitraum bewältigen. Mit Beispielen untermauerte Christine Kremser ihre Ausführungen.

 

Wir sind gespannt und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen mit den Schülern!

 

Grundstufe: Waldtag

Steinzeit

Bei unserem letzten Waldtag beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema "Steinzeit". Sie stellten Werkzeuge, Waffen, Schmuck und Häuser wie Steinzeitmenschen her. Mit Begeisterung probierten sie ihre Äxte und Speere aus und stellten fest, dass es sehr mühsam war. Genauigkeit war gefordert, damit die Werkzeuge auch wirklich funktionierten. Trotz Regen hat wir viel Spaß.

 

Sekundarstufe: Erfahrungen sammeln in Berlin

Going out!

Unsere Reise nach Berlin begann am Dienstagfrüh um 7:00 Uhr am Ellinger Bahnhof, in Berlin kamen wir dann mittags an. Am Hauptbahnhof wartete schon Uwe, der Schulleiter der Montessori-Schule PepperMont mit drei seiner Schülerinnen. Zusammen gingen wir in ein Café, von dem Zeitpunkt an trennten wir uns von Christine und Karin. Mit den drei Mädchen (Flora, Pichona und Yara) waren wir danach auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz, am Fernsehturm und der Weltzeituhr. Danach fuhren wir alle zu Flora, aßen zusammen und redeten. Ich (Ronja) war mit Pichona noch auf einem Geburtstag und fuhren dann zu ihr nach Hause. Ich (Luisa) blieb bei Flora, wo wir zusammen einen Film schauten.

 

Am Mittwoch gingen wir mit den Mädchen in die Schule, sie war unserer ähnlich, doch aber noch um einiges freier. Es war schon interessant, aber die meisten Schüler waren recht unmotiviert. Beim Mittagessen in der Schule besprachen wir, was wir noch unternehmen wollen. Also fuhren wir zuerst mit einem Bus, der an berühmten Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Wir sahen die Siegessäule, Schloss Charlottenburg, die Friedenskirche, das Brandenburger Tor und den Reichstag. Wir machten einige Bilder und anschließend gingen wir noch in ein Shoppingcenter, dort waren wir eine Weile lang und auch noch an der Berliner Mauer und auf dem Kurfürstendamm. Dann waren wir wieder in unseren Gastfamilien.

 

Am Donnerstag brachten uns die Mädels an den Treffpunkt, an dem wir Christine und Karin wieder trafen, dort verabschiedeten wir uns von ihnen und bedankten uns für die Zeit. Anschließend gings in eine andere Schule, in der wir die ersten zwei Schulstunden schnuppern durften. Es gab für jedes Fach einen Raum und sehr coole Projekte. Wir waren sehr fasziniert von den kreativen gestalteten Räumen und der Bibliotheken. Danach gingen wir mit Christine und Karin zu einem Vortrag/Fortbildung über diese Schule und ihr Konzept, die in zwei Teile geteilt war. Über das Konzept von 7. bis 10. Klasse und von 11. bis 13. Klasse, diese hielten zwei Schülerinnen der siebten und achten Klasse und zwei der Oberschule, was uns sehr gut gefiel. Dabei bekamen wir viele neue Ideen und Impulse.. So war unser Aufenthalt in Berlin auch schon vorbei und wir fuhren mit dem ICE wieder nach Hause.

 

Es war eine schöne Erfahrung, bei der wir viele nette Leute kennen lernen durften und neue Ideen und Erfahrungen sammelten.

 

Von Ronja und Luisa, 8. Jahrgangsstufe

Grund-und Sekundarstufe: Lesenacht in Pleinfeld

Reise nach Hogwarts

 

Auch in diesem Schuljahr stand sie wieder auf dem Programm: Die gemeinsame Übernachtungsaktion unserer Viert- und Fünftklässler in Pleinfeld!

 

Los ging es bereits am Donnerstagmorgen. Gemeinsam lasen wir einen Ausschnitt aus dem ersten Harry-Potter-Band, bevor es an die Stationen ging: Wir knackten Geheimschriften, beschäftigten uns mit magischen Pflanzen und den tierischen Bewohnern von Hogwarts und bastelten schließlich unseren eigenen Zauberstab.

 

Am Nachmittag ging es in die Bücherei von Pleinfeld, wo uns Ausschnitte aus verschiedenen spannenden Büchern vorgelesen wurden und wir in aller Ruhe durch die Regale stöbern konnten. Zuletzt durften wir uns sogar noch Bücher ausleihen. Auf dem Rückweg erkundeten wir im Rahmen einer Rallye durch Pleinfeld den Ort und wichtige Gebäude.

 

Zurück in der Schule konnten wir endlich unsere Nachlager beziehen, bevor wir leckere Pizzasemmeln zubereiteten. Der Abend endete mit einer kleinen Nachtwanderung.

 

Am nächsten Tag beschäftigten wir uns noch einmal mit den Stationen des Vortages, bevor wir uns den ersten Harry-Potter-Film ansehen konnten.

 

Sekundarstufe: Brombachseeschule wird erneut zum Opernhaus

Tschaikowskys "Nussknacker"

 

Die Turnhalle der Brombachseeschule wurde dank des gemeinnützigen Projekts "Kinder des Olymp" aus Österreich wieder zum Opernhaus umfunktioniert. Getreu dem Montessori-Motto "Hilf mir es selbst zu tun" studierten die SchülerInnen Tschaikowskys Nussknacker an nur einem Tag (in einer natürlich gekürzten Variante) ein.

 

Spielerisch und mit sichtlich viel Spaß wurde nicht nur der Stoff vermittelt, sowie was ein Ballet, bzw. eine Oper ist, sondern es wurden auch Texte auswendig gelernt, Kostüme anprobiert und für die abschließende Aufführung geprobt, für die die Eltern als Publikum geladen waren. Groß und klein waren begeistert von der Geschichte rund um den Nussknacker, den Mäusekönig und die Zuckerprinzessin.

 

Nach Wagners Ring der Nibelungen im Vorjahr darf man gespannt sein, welches klassisches Werk nächstes Jahr auf dem Programm stehen wird.

 

Grundstufe: Waldtag mit Pelzmärtel

Eroberung des neuen Waldgrundstücks

Die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe begannen mit einer ersten Erkundung des neuen Waldgrundstücks. Fleißige Kinderhände machten sich daran, eine Umgebung zu schaffen, die zum Entdecken, Lernen und Spielen einlädt!

 

So wurden zunächst Waldsofas und Bänke aus Baumstämmen und Brettern errichtet und auch eine Toilette im Wald darf nicht fehlen.

 

 

Und auch der Pelzermärtel weiß offenbar um das neue Grundstück: er kam zu Besuch und trug Lob und Tadel aus dem Goldenen Buch vor.

 

Die drei Klassen hatten ein Gedicht einstudiert, welches sie ihm vortrugen.

 

Jedes Kind bekam ein Säckchen mit Mandarinen und Süßigkeiten sowie Handwärmer.

 

Grundstufe: Geschenke mit Herz

Schüler der Montessori-Schule sammeln für Humedica

Neun Kartons kamen zusammen, als die Schüler kleine Spielsachen, Kuscheltiere, Duschmittel und Handtuch, Zahnbürste und -pasta sowie Süßigkeiten von zu Hause mitbrachten, um armen Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Grundstufe: Heckentag

Lernen mit der natur

Anfang Oktober wurde bei wunderschönem Herbstwetter einmal mehr der Unterricht nach draußen verlegt: es war Heckentag der Erst- bis Sechstklässler.

 

Die Schülerinnen und Schüler erkundeten den Lebensraum Hecke und bestimmten verschiedene Pflanzen der Hecke.

 

In Such-und Beobachtungsspielen lernten sie über Tiere der Hecke wie z.B. den Igel. Filmdosen (als Igel) mit heißem Wasser wurden versteckt und gefordert war das beste Versteck zu finden, damit das Wasser (= Igel) am wenigsten abkühlt.

 

Außerdem wurde gemeinsam Birnen-Marmelade hergestellt.

 

 

Die Viertklässler pflanzten überdies an dem Heckentag zwei "schnell wachsende" Bäume. Dabei erfuhren sie, welche Bedingungen ein Baum zum Wachsen benötigt.

 

Außerdem erkannten sie Folgen der extremen Trockenheit der letzten Monate für den Waldboden - er war steinhart, da ohne Wasser - und die sich daraus ergebenden Probleme für Bäume des Waldes.

 

Grundstufe: Einschulung und Schulanfang 2018

Willkommen in weiboldshausen

Die bayrischen Sommerferien sind vorbei und auch an der Montessorischule Weißenburg-Gunzenhausen beginnt für SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen das neue Schuljahr.

 

An der Grundschule in Weiboldshausen ließen Ertklässler wie auch die SchülerInnen der zweiten bis vierten Klassen ihre Wünsche für das neue Schuljahr an bunten Luftballons in den Himmel steigen. Dazu gab es Brezen, Kuchen und Apfelschorle zur Stärkung.

 

Gespannt warteten die Eltern mit gezückten Handy und Kameras auf das bunte Treiben der Luftballons. Danach spielten die Kinder noch ausgelassen im Garten, bevor der erste Schultag schon mittags endete.

 

Wir wünschen allen SchülerInnen auch im Schulalltag so viel Kreativität und Motivation wie sie heute gezeigt haben!

Abschlussfeier Neuntklässler

unser erster abschlussjahrgang

Am Freitag, den 20. Juli 2018 fand die feierliche Übergabe der Quali-und Abschlusszeugnisse unserer ersten Abschlussklasse statt.

 

Unsere Prüflinge haben ein herausragendes Prüfungsergebnis erzielt und den "Quali" erfolgreich bestanden, auch mit sehr, sehr guten Notendurchschnitten. So werden vier von ihnen auch weiter unsere Montessorischule in der 10. Klasse besuchen, die anderen den Weg in Ausbildung und andere weiterführende Schulen nehmen.

 

Die Zeugnisübergabe sowie teilweise Verabschiedung fand in feierlichem Rahmen mit einem buntgemischten Programm in der Aula der Schule in Pleinfeld statt. Begleitet wurde die Veranstaltung von verschiedenen musikalischen Darbietungen mehrerer Sekundarstufenschüler. Nach einem Abschlussgottesdienst mit den Religionspädagoginnen ließen die "Neuner" ihre gemeinsamen Jahre Revue passieren und erinnerten sich an so manche lustige und auch knifflige Situation, die sie zusammen erlebt und gemeistert haben. Die Abschlussschüler bedankten sich bei den Lehrkräften und Pädagogen mit kleinen Präsenten für die Begleitung über die letzten Jahre bis durch die Herausforderungen der Prüfungen.

 

 

Schulleiterin Christine Kremser gab den Absolventen symbolisch einen Schlüssel mit auf den Weg, der für ihre erworbenen Qualifikationen steht und ihnen Türen und Tore auf dem weiteren Weg öffnen wird.

 

Auch die Klassleiterin Daniela Weißmüller blickte nochmals auf die gemeinsamen Schuljahre zurück.  Sie dankte auch den Lehrkräften der Brombachsee-Mittelschule, an der die "externen" Prüfungen abgelegt wurden. Durch die gute Kooperation mit der Mittelschule konnten alle Quali-Prüflinge diesen tollen Erfolg erzielen. Ihr besonders herzlicher Dank ging an ihre Schülerinnen und Schüler für eine intensive, gemeinsame Schulzeit und dazu hatte sie eine unterhaltsame Fotopräsentation erstellt.

 

 

Conny Löffler gratulierte im Namen des Vorstands den Jugendlichen herzlich und übergab ihnen Schultüten mit nützlichen Utensilien für verschiedene Lebenssituationen. Sie haben mit den Abschlüssen gezeigt, dass sie als Montessori-Schüler nun für die nächsten Schritte bestens gerüstet sind. 

 

Den Elternbeirat vertrat Anita Just und wünschte mit bunten Schmetterlingen, dass die Absolventen nun ihre Flügel ausbreiten und neuen Zielen entgegenfliegen können.

 

Mit einem vielfältigen Fingerfood-Buffet der Eltern ließen die Abschlussschüler und ihre Gäste den Abend bei angeregten Gesprächen dann ausklingen.

 

Alles Gute unseren ehemaligen Neunern auf eurem weiteren Weg!

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Zirkus

Manege frei!

„Manege frei für die Artisten des Zirkus Monti“, hieß es am 30.6.2018 an der Montessorischule in Weiboldshausen. Die Lernwerkstatt stand an diesem Tag nämlich unter dem Motto „Zirkus“.


Vierzehn Vor- und Grundschüler hatten sich angemeldet, um einmal wie im richtigen Zirkus Kunststücke zu lernen und vorzuführen.


Im Laufe des Vormittags lernten die Kinder unter Anleitung von Guido Franz, unter anderemÜbungsleiter für Sportakrobatik, mit verschiedenen Geräten wie Bällen, Keulen, Kois, Stäben und Bändern umzugehen. Jeder durfte alles mal ausprobieren und fand bald seine Lieblingsübungen.

 

 

Auch Einräder, das Laufen auf einer Kugel, Kunststücke am Boden sowie der Wandsalto durften nicht fehlen.

 

Außerdem lernten die Kinder, was das Wort Akrobatik überhaupt bedeutet, nämlich „auf Zehenspitzen gehen“.


Natürlich gab es auch den schon zur Tradition gewordenen gesunden Lernwerkstatt-Snack in Form von Brezen, Gemüse und Obst. Schließlich müssen sich Artisten auch mal stärken.

 

Wer wollte, konnte sich dann auch noch selbst Jonglierbälle basteln, die mit nach Hause genommen werden durften – zum Weiterüben!

 

 

Dann durfte sich jedes Kind aussuchen, welche Kunststücke es den Eltern vorführen wollte.

 

Nach der Generalprobe kam dann die richtige Zirkusaufführung mit den Eltern als begeistertes Publikum. Sie staunten, welche artistischen Talente in den Kindern zum Vorschein kamen. Vor allem aber hatten wieder alle Teilnehmer einen kurzweiligen Vormittag mit einer Menge Spaß und gingen mit neu erworbenem Wissen und Können nach Hause.

 

Sekundarstufe: Preisverleihung

Umweltpreis des Landkreises

Letzten Donnerstag bekamen Lennard Bent Kopp und Peer Rosenthal den Umweltpreis des Landkreises Weißenburg verliehen, mit einer Prämie von jeweils 100 Euro für die Idee ihrer Großen Arbeit.
Lennard baute eine Solaranlage und Peer eine Mülltrennungsmaschine.
Am Donnerstag erfolgte nun die Urkunden- und Preisübergabe durch Landrat Wägemann.
Herzlichen Glückwunsch!

Monte - Bayern - Tag 2018

Info-Stand auch 2018 am Wochenmarkt Weißenburg

Am Samstag, den 14. Juli 2018, präsentierte sich die Pleinfelder Montessori-Sekundarstufe im Rahmen des Montessori-Bayerntages auf dem Weißenburger Wochenmarkt.

 

Im Mittelpunkt ihres Marktstandes stand vor allem der Verkauf von Produkten, die die 12-15 Jährigen  im Rahmen ihres Erdkinderplans - ein von Maria Montessori entwickeltes Konzept - selbst herstellen.

 

Zahlreiche Marmeladenvarianten wie zum Beispiel Rhabarbar-Himbeer-Vanille Marmelade, eigens hergestellter Apfelsaft, verschiedene Milchreismischungen, diverse Obstchips und andere Produkte, konnten von den Wochenmarktbesuchern erworben werde.


Erdkinderplan - ein Begriff der unter Montessorianer allseits verbreitet ist. Es handelt sich hierbei um ein besonderes pädagogisches Konzept für die Jahrgangsstufe 7-10. Gerade in dieser Zeit durchlaufen die Jugendlichen eine besondere Phase. In diesem wir-zentrierten Alter, in dem Freunde und Altersgenossen im Vordergrund stehen, wünschen sich die Jugendlichen persönliche Herausforderungen und sind auf der Suche nach sich selbst. Sie suchen den Platz und die Rolle in der Gesellschaft und widersetzen sich dabei oft Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen. Es ist eine sensible Phase, in der sich Fürsorge und menschliches Mitgefühl entfalten, sich Lebensvisionen entwickeln, aber auch Antworten auf existentielle Fragen gesucht werden sowie große physische Herausforderungen. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, das enge Milieu "Schule" nach außen zu öffnen, damit die Jugendlichen praktisch tätig werden können, eigene Lebenserfahrungen sammeln und mit Gleichaltrigen und Erwachsenen reale Lebenszusammenhänge erfahren.


Abgestimmt auf ihre Fähigkeiten und Neigungen, können die Pleinfelder Montessori-Schüler all das zweimal in der Woche, im Rahmen ihres Erdkinderplans, erleben. Die Schüler bestellen eine Obstwiese und einen Acker selber, worunter der Anbau und die Pflege zu verstehen sind. Beide Nutzflächen werden den Schülern in Walkershöfe von Familie Heller gratis zu Verfügung gestellt.

 

Der Ertrag wird eigens geerntet und anschließend in der Schulküche verarbeitet. Die Produkte werden dann auf dem Pleinfelder Wochenmarkt verkauft. Nennenswert ist dabei, dass all diese Teilschritte in Selbstverantwortung und Selbstorganisation seitens der Schüler geschehen. Eine Lehrkraft steht natürlich, frei dem Motto "Hilf mir es selbst zu tun" beratend zur Seite. Die Schüler betreiben also ein kleines Gartenunternehmen, in dem sie ökonomisches Wirtschaften und Erwirtschaften erfahren und nicht zuletzt soziale und kommunikative Kontakte auf dem Pleinfelder Wochenmarkt pflegen.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Pferd

rund ums pferd

Am 16.6.2018 fand die Lernwerkstatt der Montessorischule WUG nicht wie gewohnt an der Grundschule in Weiboldshausen statt, sondern auf dem kleinen Pferdehof Mühlreisig in Spalt. Das Motto lautete diesmal „Pferd“.


15 Pferdefreunde hatten sich angemeldet und lernten als erstes den Hof, die fünf Pferde sowie Hund Ludwig kennen. In drei Gruppen erfuhren die Kinder von Pferdeosteopathin Asrtid Raab, ihrer Tochter und Reitlehrerin Katharina Kurfürst einiges über Pferde. Dann wurde es praktisch und die Kinder durften selbst Hand anlegen und die Pferde putzen und striegeln.

 

 

Während jeweils eine der Gruppen das Reiten und Balancieren auf den braven und geduldigen Pferden übte, konnten die anderen sich künstlerisch betätigen, ein Quiz lösen, oder sich im Kirschkerne-Weitspucken bzw. Hufeisenweitwurf üben. Die Zeit verging dabei wie im Flug, bis sich alle bei einer kleinen Mittagspause mit Brezen, Obst und Gemüse stärken durften.

 

Den Höhepunkt bildete eine kleine Rallye. In zwei Gruppen versuchten die Kinder auf dem Rücken eines Pferdes eine mit Wasser gefüllte Tasse in der Hand zu halten und möglichst viel des Wassers am Ende in einen am Boden stehenden Eimer zu kippen. Das war gar nicht so einfach, machte aber allen viel Spaß. Dank des warmen Wetters machte es auch weder Pferden noch Reitern etwas aus, dabei etwas nass zu werden.

 

Als dann die Eltern zum Abholen kamen, berichteten und zeigten die Kinder, was sie gelernt und gemacht hatten. Körper und Gehirn waren gleichermaßen gefordert worden. Allen war anzusehen, dass ihnen der Vormittag eine Menge Spaß bereitet hatte.

 

Danke an alle Mitwirkenden für dieses tolle Erlebnis!

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Feuerwehr

wer? wo? was? wieso? weshalb? warum?

"Tatü Tata! Die Feuerwehr ist da!" hieß es am 05.05.18 in Weiboldshausen bei der 82. Lernwerkstatt in der Montessori Schule.

 

Pünktlich -wie die Feuerwehr ist- begrüßte Andreas Heller (Feuerwehrmann und Montessori-Papa) alle und begann gleich mit dem ersten Höhepunkt, indem die Teilnehmer von Weiboldshausen nach Ellingen mit dem Feuerwehrauto fahren durften.

 

Dort angekommen gab es einen kleinen Rundgang durch das Feuerwehrhaus mit kurzen Erklärungen zu den einzelnen Gerätschaften. Im anschließenden theoretischen Teil erläuterte unser Feuerwehrmann sehr anschaulich die "Zutaten", die ein Feuer braucht und wie man dieses löschen kann, bevor er genau den Notruf mit den fünf "W's" behandelte.

 

Ebenso wurden wichtige Warntafeln besprochen. Die interessierten Kinder saugten die Informationen sichtlich auf, so dass sie selbst in der folgende Brotzeitpause bei einem kleinen Snack über feuerwehrtechnisches Gerät und über den Unterricht diskutierten.

 

Frisch gestärkt war etwas Geschick gefragt; die kleinen "Sam's" bastelten nun selbst mit Schere, Pappe und Kleber ein Feuerwehrauto.

 

Ein weiteres Highlight des Vormittags war nun die Bedienung den Feuerlöschers und der Kübelspritze. Voller Eifer verausgabten sich Kinder und Helfer, um mit den Löschgeräten vorbereitete Eimer zu füllen.

 

Zum Schluss gab es noch eine Runde mit dem großen Feuerwehrauto.

Begeistert präsentierten alle ihren Eltern das selbst Gebastelte und ihr Gelerntes über das Verhalten bei Feuer und einem Notruf.

 

Sekundarstufe: Botanik

generative und vegetative Vermehrung

 

Im angenehm schattigen Pausenhof lernte die Saturnklasse den Unterschied zwischen generativer und vegetativer Vermehrung kennen und führte beide Vermehrungsarten sofort im Anschluss daran in der Praxis durch. Als Beispiel für die generative Vermehrung säte sie Tagetes-Samen aus und erstellte Kopfstecklinge der flammenden Kätchen, die in einen Anzuchtbehälter gepflanzt wurden. Nun werden die Schülerinnen und Schüler beide Vermehrungsarten in den kommenden Wochen in ihrer Entwicklung beobachten und die Pflänzchen zu gegebener Zeit pikieren und topfen.


Wir drücken die Daumen, dass unsere Pflanzen gut anwachsen!

Grundstufe: Die Sagen

Eintauchen in die regionale und römische Sagenwelt

Leider machte uns das unbeständige Wetter einen Strich durch die Rechnung und so konnten wir den geplanten Projekttag am Montag, 14. Mai, nicht am Römerbrunnen in Weißenburg durchführen. Kurzerhand widmeten wir uns der Sage im Klassenzimmer.

 

Nach einer gemeinsamen Reise in die Römerzeit, in die damaligen Lebensverhältnisse, und das Leben eines Soldaten im Kastell Biriciana lauschten wir gebannt der Sage "Der Legionär und das Mädchen". Ganz schön gruselig, was sich vor ca. 2000 Jahren nachts in der Nähe des heutigen Römerbrunnens ereignet haben soll! Durch das Schreiben eines Elfchens und das Zeichnen eines Comics setzten wir uns mit der Sage auseinander.

 

Am nächsten Tag strahlte die Sonne vom Himmel und wir konnten unseren geplanten Ausflug nach Weißenburg ungehindert durchführen. Heute tauchten wir in die römische Sagenwelt rund um den Göttervater Jupiter, seine Gemahlin Juno, den Gott der Liebe, Amor, und Hercules, der den Löwen besiegte, ein. Zunächst beschäftigten wir uns auf dem Gelände des Kastells intensiv mit den römischen Göttern, so dass wir unsere Führerin im Römermuseum anschließend mit unserem Wissen beeindrucken konnten. Auf dem Kissenolymp lauschten wir gebannt den Sagen - die Zeit verging wie im Flug und war viel zu schnell vorbei. Bevor wir das Museum verließen, durften wir den berühmten Römerschatz bestaunen und unsere geduldige Führerin mit Fragen bombardieren.

 

Natürlich durfte ein Eis zur Belohnung nicht fehlen! Ein toller Tag!

 

Sekundarstufe: Die Große Arbeit 2018

kreative ideen und tolle umsetzung!

 

Am Mittwoch, den 9. Mai 2018 präsentierten die vierzehn Achtklässler der Montessori-Schule in Pleinfeld ihre "Große Arbeit". Schüler und Schülerinnen hatten die letzten Monate fleißig und eifrig auf diesen Termin hingearbeitet.

 

Die Aufgabenstellung lautete, in Thema zu finden, sich mit einem theoretischen Bereich ihres Themas auseinanderzusetzen, einen Mentor zu suchen, Pläne zu schreiben, das Projekt durchzuführen, zu bauen und fertigzustellen.

 

Zusätzlich zu der ganzen Arbeit, die neben dem regulären Unterricht in der Freizeit stattfinden musste, mussten die Kinder eine ansprechende Power Point Präsentation erstellen, um dem Publikum, den Lehrern und der Jury am Ende ihr Projekt auf der großen Bühne auch angemessen vorzustellen.

 

Das haben alle wirklich bravourös gemeistert und die Endprodukte konnten sich mehr als sehen lassen. Vom zusammenklappbaren Holzbett, über eine Mülltrennungsanlage, bis hin zu Palettenmöbeln und biologischer Kosmetik waren nur gut durchdachte und sehr anspruchsvolle Produkte dabei.

 

In diesem Jahr wurden folgende Themen gewählt:

 
 

·         Ein Zuhause für Gartengäste - Mein Vogelhaus

·         Der goldene Ring - Goldschmieden

·         Architektur - Festgehalten mit der Lochkamera

·         Naturfotografie - Die Schönheit der Natur

·         Vom Brett zum Klappbett

·         “Impression” - Mein Schlagzeugsolo

·         Aus alt mach neu - mein Tisch aus Paletten

·         Faszination Fisch - Der Hornhecht

·         Der Umwelt zuliebe - Mülltrennmaschine

·         Mein Traum vom Haus

·         Bau einer einfachen Solaranlage

·         Eine Gartenliege für unseren Schwimmteich

·         Leas biologischer Kosmetikzauber

·         Herstellung eines Films

 

Ausklingen ließ man den Abend dann bei einem riesengroßen Buffet, das die Schüler der siebten Jahrgangsstufe in Zusammenarbeit mit Lehrkraft Stephanie Rosenberg und vielen Eltern gezaubert hatten. Ein rundum gelungener Abend für alle Beteiligten.

Wir danken allen, die diesen Abend unvergesslich gemacht haben, ganz besonders aber natürlich unseren Absolventen! Herzlichen Glückwunsch an euch!

Grundstufe/Sekundarstufe: Schulhausübernachtung 2018

nachts in der Schule

Am Donnerstag, den 26. April 2018, fand am Montessori-Standort in Pleinfeld für die 4.- und 5.-Klässler wieder eine Schulhausübernachtung anlässlich des „Welttag des Buches“ statt.

Am Donnerstagmorgen startete unser Leseabenteuer mit einem Gang zum Buchladen in Pleinfeld. Dort holten wir unsere Bücher zum Welttag des Buches ab. Nach einer kurzen Einlesezeit gingen wir in unterschiedliche Gruppen und gestalteten verschiedene Plakate, die sich mit Themen aus dem Buch
beschäftigen.

 

Am Nachmittag gingen wir in die Bücherei und informierten uns dort rund um das Thema „Buch“. Um den Tag schön ausklingen zu lassen, machten wir uns nach dem Abendessen zu einer kleinen Nachtwanderung Richtung Brombachsee auf.

Der nächste Tag startete mit einem super leckeren Frühstück. Anschließend konnten wir unsere Ergebnisse, also die Arbeiten vom letzten Tag, den anderen Kindern vorstellen. Alle waren sehr gut vorbereitet!

 

Um 12 Uhr gingen die Fünftklässler in ihre unterschiedlichen Angebote und die Viertklässler räumten noch auf bzw. gingen dann noch etwas draußen spielen.

 

Die Übernachtung war ein tolles Erlebnis für uns alle - wir freuen uns schon auf die Lesenacht im nächsten Jahr!

Boys Day 2018

Boys day an der Montessori-Grundstufe

Zwei Jungs sehen sich den Arbeitsalltag in unserer Grundstufe an und lernen das Berufsfeld des Lehrers und Pädagogen kennen.

Sekundarstufe: Hallo Auto!

ADAC-Programm „Hallo-Auto“

 

„Hallo Auto“ hieß es für unsere Fünftklässler auch in diesem Jahr – Verkehrsunterricht hautnah

 

Bei strahlendem Sonnenschein bekamen unsere Fünftklässler Besuch vom ADAC mit seinem Programm „Hallo Auto“. Einprägsam und hautnah konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Strecke ein Auto, das 50 km/h schnell fährt, zurücklegen muss, um zum Stehen zu kommen, und lernten so spielerisch die Formel Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg kennen, die auf vielfältige Weise demonstriert wurde.

Auftakt zu einer interessanten Vortragsreihe

pubertät

Am vergangenen Montag startete die Auftaktveranstaltung einer geplanten Vortragsreihe der Montessori Schule Weißenburg-Gunzenhausen im Museumscafe der Buchhandlung Meyer. Zum Thema "Pubertät - längst vergangene Zeiten" referierte Montessoripädagogin und Lerncoach Alexandra Lux.

 

Das Thema weckte reges Interesse. In dem eineinhalb stündigen Vortrag erhielten die Zuhörer Einblicke in die Welt der Jugendlichen, die sich in einer "kompletten Umstrukturierung sowohl körperlich, als auch seelisch befinden", so Lux. Mit Witz und Charme referierte Alexandra Lux über ein Thema, das doch jedem mindestens einmal im Leben selber widerfahren ist.

 

Eine Zeit, die geprägt ist von der Suche nach dem Sinn des Lebens, Verwirrung und manchmal sogar Verzweiflung durch die innerlichen neuen Gefühle, einer hohen Risikobereitschaft und dem Wunsch von anderen akzeptiert und geliebt zu werden und nicht zuletzt von einer Abnabelung der eigenen Familie. "All dies ist häufig mit Konflikten verbunden", so Lux, "und so ist es enorm wichtig, sich an die eigene Pubertätszeit zurückzuerinnern".

 

 

Resümee des Abends, gerade für betroffene Eltern: "In Konfliktsituationen behalten Sie im Auge, dass nie Sie als Mensch gemeint sind, sondern nur in Ihrer Rolle als Vater oder Mutter. Spielen Sie auch mal den Prellbock, bleiben Sie standhaft und führen Sie ernsthafte Diskussionen, in denen die Jugendlichen sich ernstgenommen fühlen. Und nicht zuletzt, suchen Sie sich Ihren persönlichen Anker, zum Luft holen und durchatmen."

 

Im Anschluss bewirtete Mathias Meyer die Gäste in seinem Museumscafe und zeigte sich somit nicht nur als großartigen Buchhändler, sonder auch als hervorragend organisierter Gastwirt.

 

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Meyer sind geplant.

 

 

Vorspielabend unserer Musikschüler

reise durch die literatur

Am Mittwoch, den 18. Juli 2018 fand im Wildbadsaal in Weißenburg unser jährlicher Vorspielabend statt.

 

Schülerinnen und Schüler der 1. bis 8. Jahrgangstufen gestalteten einen musikalisch abwechslungsreichen Abend mit dem Thema "Musikalische Reise durch die Kinder- und Jugendliteratur".

 

In diesem Jahr hatten sich besonders sehr viel kleine Ensembles zusammengefunden und die Schüler standen gemeinsam auf der Bühne. Sie ernteten großen Applaus für Ihre Darbietungen auf und an unterschiedlichen Instrumenten vom Klavier über Schlagzeug, Geige, Querflöte, Gitarre bis zum Tenorhorn.

 

Die Zuhörer wurden in die Welt von Pippi, Michel und Bullerbü entführt, hörten Lieder und Stücke rund um Pferde, Delfine und Dinos, besuchten Mickymouse, Aladdin und Spiderman und zum Abschluss gab es noch einen besonderen musikalischen und literarischen Leckerbissen für die Erwachsenen aus der Twilight-Saga: Vampir Edward spielt seiner Geliebten Bella eine Melodie auf dem Klavier vor. Wenn doch nicht von den Produzenten verwendet, galt dieser Song als Favorit der Fans für die Untermalung einer romantischen Szene: River flows in you.

 

 

"Die Kinder haben das Zusammenspiel sehr gut umsetzen können!", freut sich Justus Wilberg, Leiter der Musikschule Weißenburg. Seit 2013 bereits besteht die erfolgreiche Kooperation mit der Musikschule in Weißenburg und der Musikschule “Mc FunKey” in Pleinfeld. Bereits ab der ersten Jahrgangsstufe haben die SchülerInnen die Möglichkeit, im Rahmen der Unterrichtszeit ein von ihnen selbst gewähltes Instrument bei ausgebildeten Lehrkräften in den Räumlichkeiten unserer Schule zu erlernen.

 

Die Moderation durch das Programm übernahmen ebenfalls Schülerinnen und Schüler und wenngleich anfangs alle sehr sehr aufgeregt waren, waren sie sehr sehr glücklich nach dem Auftritt, dass alles gut geklappt hat.

 

Grundstufe: Die Nibelungen

Im land der nibelungen

Im März drehte sich für die Erst- bis Sechstklässler Vieles um die Nibelungen.

 

Nachdem sie die Sage kennen gelernt hatten, konnten sich die Schüler in der Freiarbeit damit beschäftigen: künstlerisch durch das Malen von Drachenbildern, musikalisch durch die Auseinandersetzung mit Richard Wagners Oper oder kreativ, indem sie die Szenen der Sage mit Spielfiguren nachspielten, fotografierten und sich ihr eigenes Bilderbuch anfertigten.

 

Ganz schön knifflig war das Übersetzen mittelhochdeutscher Texte in die heutige Sprache - da mussten die Kinder ganz schön hartnäckig knobeln. Auch Tagebucheinträge aus der Sicht Kriemhilds oder Steckbriefe über Siegfried, den Drachentöter, wurden emsig geschrieben.

Der Höhepunkt war schließlich der Workshop-Tag in Pleinfeld!

 

Die Großen - unsere Achtklässler hatten für die Kleinen aus der Grundstufe verschiedene Stationen zum Rätseln und Knobeln vorbereitet, bei denen die Kinder ihr Wissen über die Nibelungen-Sage unter Beweis stellen konnten. Konzentriert und hochmotiviert beteiligten sich die Schüler am Unterricht mit den Achtklässlern.

 

Gestärkt mit Drachenblut ging es dann in den Opernworkshop mit zwei Darstellern von "Kinder des Olymps". Innerhalb von einer guten Stunde setzten die Erst- bis Sechstklässler einzelne Szenen der vier Akte von Richard Wagners Oper szenisch um, begleitet vom Gesang der Workshopleiter. Unter der Hochspannung knabberte so mancher an seinen Fingern!

Lernwerkstatt 2017/2018: Experimente

Blubber, Raketen und Vulkane

Bei der 79. Lernwerkstatt mit dem Thema “Experimente” sind wir der Ursache von Sprudelgasen auf den
Grund gegangen.


Ob Badezusatz oder Brausepulver – es gibt so manche Stoffe, die sich im Wasser auflösen und dabei Blubberblasen entstehen lassen. Der Sprudel besteht aus Kohlenstoffdioxid ( CO2)- das Gleiche, was wir auch im Mineralwasser blubbern sehen. Diese Gasblasen sind leichter als das Wasser und steigen daher
zur Wasseroberfläche. Die Kinder haben in Sprudelwasser Senfkörner, Linsen und Kichererbsen gegeben und konnten beobachten, dass diese Dinge sofort zu tanzen begannen und mit Hilfe der Gasbläschen an
die Oberfläche stiegen.


Bei einem weiteren Versuch haben die Kinder das Phänomen entdeckt, dass Sprudelgas Druck macht. Beim Schütteln der mit Sprudelwasser gefüllten Flaschen konnten die Kinder die Druckkraft des Sprudelgases kennenlernen und spüren.


Beim nächsten Experiment haben wir noch eine Fotodosenrakete hergestellt. In eine Fotodose wird eine
Mischung aus Zitronensäure, Natron und Wasser gegeben. Dann wird ganz schnell der Deckelverschlossen. In der Dose entsteht Druck, dieser braucht viel mehr Platz, als in den Röhrchen vorhanden ist. Irgendwann ist so viel Gas entstanden, dass der Deckel schlagartig in die Luft fliegt.

 

Der Höhepunkt der Lernwerkstatt war der Vulkan. In den Schlot wurden die Zitronensäure-Natron
Mischung gegeben, welches für die Erzeugung von CO2-Sprudelgas sowie für die Bildung von farbigem
„Lava“-Schaum verantwortlich ist. Gibt man jetzt noch zwei Tropfen Spülmittel und etwas Wasser hinzu,
kann der Ausbruch des Vulkans losgehen.


Die vierzehn anwesenden Kinder folgten mit großer Begeisterung den Erklärungen von Sonja Glossner,
welche selbst Erzieherin und Lehrerin für musikalische Früherziehung ist, und waren anschließend selbst aktiv bei den Experimenten dabei. So mancher hat nachmittags zuhause die gelernten Experimente gleich noch einmal mit den eigenen Eltern nachgemacht. Ein gelungener Vormittag für Kinder und Betreuer.

Grundstufe: Fotosynthese

Fotosynthese kindgerecht erklärt!

Heute erfuhren unsere Grundstufenschüler, wie die Fotosynthese - also die Herstellung von Traubenzucker aus Wasserstoff und Kohlendioxid - abläuft.

Vortrag Cybermobbing

Gefahren im internet

Am vergangenen Dienstag versammelten sich zahlreiche Eltern, Schüler und Interessierte der
Montessori Schule Weißenburg-Gunzenhausen, der Brombachsee Schule sowie der Grundschule
Pleinfeld zu einem gemeinsamen Elternabend.

 

Unter dem Motto "Cybermobbing - Gefahren im Internet" referierte für diese Kooperationsveranstaltung Kirstin Kasecker, Hauptkommissarin der Kripo Ansbach.

 

"Ich möchte keine Angst verbreiten", so Kasecker, "aber es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche von Beginn an den Umgang mit ihren Smartphones erlernen und auch über deren Gefahren Bescheid wissen." Und die Bandbreite dieser Gefahren ist groß. Von angstverbreitenden Kettenbriefen, Abzockerfallen, sexuellen Belästigungen, Nötigungen und Erpressungen bis hin zum Cybermobbing, eine besondere Form des Mobbens, das ausschließlich über das Netz stattfindet.

 

Während des eineinhalbstündigen Vortrags belegte Kasecker ihre Ausführungen mit zahlreichen Fallbeispielen aus der Praxis und es wurde klar, dass ein Smartphone eine weitaus größere Wirkungsstätte hat, als die der reinen Kommunikation. "Das Netz vergisst nichts", so Kasecker. "Und so drohen beim Missbrauch des Smartphones die unterschiedlichsten Strafen, die ab dem 14. Lebensjahr auch im Strafregister ein Leben lang vermerkt werden." Deshalb empfiehlt die Hauptkommissarin die Kinder und Jugendlichen von Beginn an beim Umgang mit einem Smartphone zu unterstützen und auch hin und wieder mal "dem Sprössling über die Schulter zu schauen".

 

Weitere Informationen hierzu findet man auch unter www.polizei-beratung.de.

Lernwerkstatt 2017/2018: Schokolade...

Schokolade selbst herstellen

Bei der 76. und 77. Lernwerkstatt der Montessorischule in Weiboldshausen freuten sich alle Kinder darauf, süße Köstlichkeiten selbst herzustellen.

 

Unter der Anleitung von Kräuterexpertin Claudia Kamm erfuhren alle Teilnehmer zuerst etwas über Herkunft und Ernte von Kakao. Anschließend wurden die Zutaten zur Schokoladenherstellung vorgestellt, besprochen und schon diverse Schokoladenstückchen probiert, um so die verschiedenen Zuckergehalte und den Unterschied zwischen Rohschokolade und verarbeiteter Schokolade zu schmecken.

 

Nach der theoretischen Vorstellung folgte die Stärkung mit Obst, Brezeln und Getränken. Anschließend ging es endlich ans Werk, und die Kinder durften nun mit Hilfe von Claudia Kamm die leckere Süßigkeit selbst herstellen. Voller Eifer gab jeder kleine "Chokolatier" seiner Schokolade die eigene Note.

 

Gespannt lauschten die Eltern am Ende der Lernwerkstatt den Präsentationen ihrer Töchter und Söhne.

 

Erfreulich war die große Nachfrage, so dass die Lernwerkstatt zweimal durchgeführt werden konnte.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Nachlese Holzwerkstatt

wir bauen uns einen werkzeugkasten

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zur Montessorischule nach Weiboldshausen gehen.“

 

Nach diesem leicht abgewandelten Motto des beliebten Kinderliedes fanden sich am 3.2.2018 zwölf Kinder im Vor- und Grundschulalter zur Lernwerkstatt „Holzwerkstatt“ ein um ihr handwerkliches Geschick auszuprobieren.

Angeleitet wurden die jungen Handwerker von Andrea Sommer, ihres Zeichens Schreinerin und WTG-Lehrerin an der Montessorischule Weiboldshausen.

 

Zuerst lernten die Kinder ein paar wichtige Werkzeuge und den kleinen Biber Kasmir kennen. Dann machten sie sich selbst daran wie Kasimir im Buch „Kasimir tischlert“ einen kleinen Werkzeugkasten zu bauen. Zu diesem Zweck war dieTurnhalle der Schule in eine Werkstatt umfunktionert worden.

 

Als erstes mussten die einzelnen Bauteile zugesägt werden. Mit mehr oder weniger Unterstützung der Helfer hatten es alle Kinder nach einiger Zeit geschafft. Nach einer kleinen Stärkung in der Küche ging es gut gelaunt wieder ans Werk. Es wurde noch weiter gesägt, Kanten abgeschliffen, gebohrt und schließlich kräftig gehämmert. Natürlich gab es auch jede Menge krumme Nägel, aber davon ließen sich die fleißigen Handwerker nicht beirren. Schließlich hatte jeder sein Werkzeugkistchen fertig und durfte stolz sein mitgebrachtes Werkzeug darin verstauen.

 

Als die Eltern zur Präsentation kamen, staunten sie nicht schlecht, was ihre Sprösslinge mit eigenen Händen zuwege gebracht hatten. Jeder bekam zum Abschluss noch Infos, wo man kindgerechtes Werkzeug bekommen kann und eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Vormittags auf Papier. Abschließend kann man sagen, dass alle sehr viel Spaß hatten, mit Recht stolz auf ihr Werk waren und alle Finger noch dran sind.

 

Da sich die „Holzwerkstatt“ so großen Interesses erfreute, gibt es am 17.3.2018 einen Zusatztermin.

 

Grundstufe: Waldtag bei frostigen Temperaturen

Winter im Wald: Eisflächen, spurensuche und hüttenbau

Bei eisigen Temperaturen machten wir uns auf den Weg.

 

Beim Schlittern auf den Eisflächen und in den Wassergräben wurde uns schnell warm und wir hatten jede Menge Spaß.

 

Auf unserem Waldstück angekommen, begaben wir uns auf Spurensuche und versuchten die Spuren im Schnee den verschiedenen Waldbewohnern zuzuordnen. Anschließend blieb noch etwas Zeit für den Hüttenbau und das gemeinsame Spielen, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

 

In der Schule genossen wir eine Tasse warmen Tee, um uns wieder aufzuwärmen.

Sekundarstufe: PCB Projekt - Chemie ist wenn es stinkt und kracht...

kosmisch in der praxis Teil 2:

Alkane und Alkohole

 

Vom 31.01. bis 02.02.2018 fand für alle Acht- und Neuntklässler ein weiteres dreitägiges PCB-Projekt mit Julia Helfert statt, bei dem es wieder einmal zur Sache ging. Eifrig experimentierten unsere Schüler rund um das Thema „Alkane und Alkohole“.

 

Am ersten Tag lernten sie die ersten zehn Alkane, also von Methan bis Decan, kennen, bestimmten deren Aggregatszustand bei Zimmertemperatur und beschäftigten sich mit deren Schmelz- und Siedetemperatur. Im Anschluss stellten sie einen Zusammenhang mit der Länge der Kohlenstoffkette im Alkanmolekül her: Die Schmelz- und Siedetemperaturen nehmen zu, je länger die Kohlenstoffkette wird. Als nächstes stellten die Schüler durch Experimente zur Entflammbarkeit von Heptan und Paraffinöl fest, dass sich Alkane nur in gasförmigem Zustand entzünden lassen. An einer anderen Station konnte die Viskosität von Heptan, Decan und Paraffinöl verglichen werden. Dazu mussten die Schüler die jeweilige Zeit messen, die eine Stahlkugel brauchte, um zum Boden der Reagenzgläser zu gelangen. Des Weiteren gab es noch Experimente zur Löslichkeit und Dichte.

 

Am zweiten Tag standen die Alkohole im Mittelpunkt. Welche Ausgangsstoffe sind für die alkoholische Gärung eigentlich erforderlich? Was gärt am stärksten und schnellsten? Und welche Reaktionsprodukte entstehen bei der Vergärung? Diese Fragen konnten die Schüler mit ganz gewöhnlichen „Chemikalien“ wie Hefe, Haushaltszucker, Apfel- oder Traubensaft experimentell beantworten.

 

Ein exakter Versuchsaufbau war dabei genauso wichtig wie genaues Beobachten und Dokumentieren. Da die Schüler im Umgang mit dem Bunsenbrenner geübt waren und alle Sicherheitsbestimmungen beachteten, konnten sie selbstständig die Löslichkeit, die Siedetemperatur sowie die Brennbarkeit von Ethanol bestimmen und diese mit der von Methanol, Butanol und Hexanol vergleichen. Trotzdem Stand Julia jederzeit zur Seite und gab den Schülern zusätzliche Tipps wie „Je mehr C-Atome enthalten sind, desto gelber ist die Flamme und desto rußiger wird das Tonschälchen, das in die Flamme gehalten wird“.

 

Interessant zu erfahren war auch, dass die „Alltagsdroge Alkohol“ beim Konsum im Magen und Darm über Schleimhäute aufgenommen wird und mit dem Blut in alle Körperteile gelangt. Der größte Teil des Alkohols wird im Körper von der Leber durch Enzyme über zahlreiche Reaktionsschritte zu CO2 und H2O oxidiert und somit vom Körper chemisch abgebaut. Dass das giftige Zwischenprodukt Acetaldehyd den typischen Kater verursacht, ist selbst manch Erwachsenem nicht bekannt.

 

Am letzten Tag wurden die Ergebnisse zusammengetragen und um Fragen an unsere Expertin zu stellen, blieb auch noch genügend Zeit. Dieses Projekt ist ein tolles Beispiel dafür, wie unser Leitspruch „Hilf mir, es selbst zu tun“ umgesetzt werden kann. Vielen Dank vor allem an dich, liebe Julia!