berichte aus der lernwerkstatt

Lernwerkstatt 2018/2019: Unsere Tierwelt

Jäger und Wald

 

Für die Lernwerkstatt „Jäger und Wald“ trafen sich die Teilnehmer am 12.5.2019 nicht wie gewohnt an der Montessori-Schule in Weiboldshausen, sondern an der nahen „Steinernen Rinne“. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen war der Termin kurzfristig von Samstagvormittag auf Sonntagnachmittag verlegt worden.

 

 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte Jägerin Melanie Loy den 13 Vor- und Grundschülern erst einmal, was ein Jäger überhaupt macht und welche Aufgaben er hat. Dann durften die Kinder den großen Rucksack auspacken und das Handwerkszeug eines Jägers kennenlernen. Das echte Gewehr blieb aus Sicherheitsgründen allerdings zuhause, zum Anfassen gab es zwei Holzgewehre. Aber genauso spannend waren z.B. der Stock zur Verteidigung gegen angreifende Wildschweine oder das Fernglas, durch das alle mal schauen durften.

 

 

Nachdem noch die geltenden Regeln besprochen wurden, ging es los in den Wald.

Unsere Jägerin hatte einige Überraschungen für die wissbegierigen Kinder versteckt.

Zuerst fanden sie Rehbockgeweihe und lernten anhand dieser die Unterschiede zwischen Reh und Hirsch kennen.

 

Ausgerüstet mit Becher- und Handlupen konnten die Kinder an einem großen Ameisenhaufen die kleinen Tierchen untersuchen – und ließen sie danach wieder frei.

 

Ein weiteres Highlight der Entdeckungsreise war ein verlassener Fuchsbau mit vielen Eingängen, neben denen doch tatsächlich ein Fuchs saß – ein von Melanie Loy dort abgestelltes präpariertes Exemplar. Hier lernten die Kinder, dass sich Dachse, Füchse und Kaninchen oft einen Bau teilen und dass dort ein sogenannter Burgfrieden herrscht. Das heißt, dass die Kaninchen im Bau nicht von den Raubtieren gejagt werden – erst wenn sie diesen verlassen.

 

Etwas später entdeckten die Kinder einen Steinmarder an einer Futterkrippe, an der der Jäger die Waldtiere im Winter versorgt.

 

Die Zeit verging wie im Flug und bald wurde es Zeit für eine kleine Rast im Wald. Die hungrigen Waldforscher stürzten sich auf leckere Muffins, Obst und Brezen. Nach dieser willkommenen Stärkung lernten die Kinder noch einige heimische Vögel kennen, die ebenfalls als Präparate versteckt auf die Entdecker warteten. Zum Abschluss durften die kleinen Jäger noch in einen Jägerstand klettern um aus dieser Perspektive über die Felder zu schauen.

 

Bei der anschließenden Präsentation für die Eltern erzählten die Kinder dann, was sie alles über die Waldtiere und die Aufgaben des Jägers gelernt hatten, der Tiere nicht nur schießt, sondern sich vor allem auch um sie kümmert.

 

 

Es war für alle ein erlebnisreicher, spannender und auch anstrengender Nachmittag an dem sie viel Neues gelernt hatten. Jeder durfte noch eine Urkunde und einige Broschüren und anderes Material über die Tiere des Waldes mit nach Hause nehmen, um das neue Wissen dort vertiefen zu können. Diese Lernwerkstatt wird den teilnehmenden Kindern sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.

 

Aufgrund der großen Nachfrage und vielen Anmeldungen wurde diese Lernwerkstatt am Samstag den 18.05.2019 bei diesem Mal strahlendem Sonnenschein wiederholt. Auch in der zweiten Runde hatten die Kinder viel Spaß beim Erkunden des Waldes und erfuhren und lernten dabei viele Neues.

Lernwerkstatt 2018/2019: Monte Schule kennenlernen

schnuppertag

 

Die inzwischen 89. Lernwerkstatt der Montessori-Schule Weißenburg-Gunzenhausen lud Kinder mit ihren Eltern gemeinsam ein zu erleben, wie in der Montessori-Schule gelernt und gelebt wird. Alexandra Lux, die Initiatorin unserer Schule kam aus München und gab Kindern wie Eltern einen bunten Einblick. Die 10 Plätze waren ausgebucht, doch auch zwei spontan gekommene Familien wurden nicht mehr nach Hause geschickt.

 

Alle versammelten sich im Kreis um den großen runden Teppich in der Mitte des Klassenzimmers. Nach einer Vorstellungsrunde der überwiegend zukünftigen Erstklässler gab es ein Spiel zu Zahlen. Da die Kinder schon über viel Wissen dazu verfügten, führte Alexandra Lux spontan einen “Montessori-Klassiker” - das Goldene Perlenmaterial mit den Einerperlen, den Zehnerstangen, den Hunderterplatten und den Tausenderkubus - ein. Das Misstrauen, ob das wirklich 1000 Perlen seien, konnte durch Nachzählen ausgeräumt werden. Auch die angebotenen Buchstaben waren den Kindern nicht unbekannt, doch hatten sie große Freude am Fühlen und den Spielen.

 

 

 

Vor der Pause wurde noch erklärt, welche Materialien und Stationen danach ausprobiert werden konnten. Doch zuerst war eine Stärkung bei Brezeln, Obst, Gemüse und Apfelschorle und für die Erwachsenen Kaffee und Kuchen an der Reihe - alles wie von Zauberhand von den Helfer-Eltern im Hintergrund vorbereitet.

 

Wie auch im Ablauf eines Montessori-Schulalltags konnten Kinder und Eltern dann in der Freiarbeit die vielen Materialien ausprobieren und auch Fragen an die dazugekommene Schulleitung Christine Kremser richten.

 

Schnell war die Zeit zu Ende und in der Abschlussrunde wurde ausgetauscht, was der Hit des Tages war. Für die Eltern gab es dann noch anschaulich nachvollziehbar durch die Kinder unterstützt eine Präsentation zum Wurzelziehen und Quadrieren. Wie so oft konnte man die Ahas wahrnehmen, die das Dunkel der eigenen Schulzeit erhellten.

 

Nun heißt es die Entscheidung zu treffen: für die Eltern diesen für die meisten so unbekannten Weg zu gehen und für die Schule die Plätze zu vergeben.

 

 

Lernwerkstatt 2018/2019: Länder und Kinder

die welt entdecker

 

Die erste Lernwerkstatt des Jahres 2019 fand unter dem Motto „Länder und Kinder“ statt.

 

Unter der Leitung von Fatma Bulduk, pädagogische Zweitkraft an der Montessori-Schule in Weiboldshausen, begaben sich die Kinder auf eine spannende Weltreise. Zuerst schauten sie gemeinsam auf Globus und Weltkarte und lernten die Kontinente kennen.

 

Beim Nebeneinanderlegen aller Hände stellten die Kinder fest, dass jeder eine etwas andere Hautfarbe hat – so wie es auf der ganzen Welt viele verschiedene Hautfarben gibt – von hellrosa bis dunkelbraun.

 

Ganz im Sinne von Maria Montessori erarbeiteten die Kinder dann mithilfe verschiedener Materialien, welche Tiere auf den verschiedenen Kontinenten leben. Manche waren gar nicht so einfach zuzuordnen – oder sind sogar auf mehreren Erdteilen zuhause.

 

Auch die Pflanzenwelt kam nicht zu kurz. Mit viel Raten und Lachen wurden mitgebrachte Früchte den Kontinenten und Ländern zugeordnet, in denen sie wachsen.

 

In der Pause durften die Früchte dann auch probiert werden. Mutig wagten sich die Kinder an neue Geschmäcker und fanden heraus, dass die meisten der ihnen zum Teil noch unbekannten Früchte sehr lecker waren.

 

 

Ganz kreativ ging es weiter. Die Kinder konnten Bilder mit den Erdteilen ausmalen und/oder mit typischen Vertretern der entsprechenden Tierwelt. Außerdem durften sie eine kleine Kugel aus Styropor als Globus bemalen. Es war ganz schön schwierig, die Kontinente frei abzuzeichnen – auch die erwachsenen Helfer hatten damit ihre Mühe. Aber letztendlich zählt, dass der Globus mit viel Spaß selbst gebastelt wurde, egal wie ähnlich oder nicht er dem Original ist.

 

Während des Malens und Bastelns las Fatma Bulduk noch Reime und Geschichten aus verschiedenen Ländern vor – wie unterschiedlich die Menschen doch leben, essen und spielen!

 

Am Schluss probierten die Kinder noch ein Spiel aus Ägypten aus. Sie stellten sich im Kreis auf und jeder erhielt einen dünnen Holzstab. Der sollte mit einem Finger gehalten und auf Kommando zum rechten Nachbarn fallen gelassen werden. Gleichzeitig musste mit der anderen Hand der Stab des linken Nachbarn gefangen werden. Eine Herausforderung für Konzentration, Koordination und Motorik, die alle schnell meisterten.

 

Als dann die Eltern zur Präsentation kamen, stellten die Kinder vor, was sie alles gelernt und hergestellt hatten.

 

Damit ging ein lustiger und spannender Vormittag zu Ende, an dem die teilnehmenden Kinder mit allen Sinnen gelernt und erfahren hatten. Zusätzlich zu den eigenen Kunstwerken durfte jeder noch ein Heft mit weiteren Arbeitsblättern zum Leben der Kinder in verschiedenen Ländern mit nach Hause nehmen, damit die Weltreise dort weiter gehen kann.

Lernwerkstatt 2018/2019 - Rückblick: Adventskränze

Ein lichtlein brennt

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst ….Aber WIESO, WESHALB, WARUM?

 

Mit einer kurzen Geschichte für die Kinder fing es an:

 

Der Adventskranz kann auf eine lange Tradition blicken. Erfunden hat ihn Johann Hinnrich Wichern im Jahr 1839, der nicht nur Theologe, sondern auch Pfarrer und Erzieher war. Er betreute in Armut lebende Kinder, die täglich fragten, wann Weihnachten sei. Aus einem alten Wagenrad baute er daraufhin einen Adventskranz, der rote Kerzen für jeden Tag und vier große weiße Kerzen für jeden Adventssonntag trug.

 

 

 

Die 12 teilnehmenden Kinder lauschten ganz interessiert der Erzählung. Im Anschluss erkundeten sie das Material, aus dem ein Adventskranz überhaupt gemacht wird, und fanden dabei heraus, was man so alles dafür benötigt.

 

Ab jetzt waren die Kinder nicht mehr zu bremsen und sie wagten sich Schritt für Schritt an ihren eigenen Kranz. Es entstanden richtig tolle individuelle Adventskränze, welche die Kinder am Ende der Lernwerkstatt in einer kleinen Erzählrunde ihren Eltern präsentierten, und zum Schluß ganz stolz mit nach Hause tragen konnten.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Zirkus

Manege frei!

„Manege frei für die Artisten des Zirkus Monti“, hieß es am 30.6.2018 an der Montessorischule in Weiboldshausen. Die Lernwerkstatt stand an diesem Tag nämlich unter dem Motto „Zirkus“.


Vierzehn Vor- und Grundschüler hatten sich angemeldet, um einmal wie im richtigen Zirkus Kunststücke zu lernen und vorzuführen.


Im Laufe des Vormittags lernten die Kinder unter Anleitung von Guido Franz, unter anderemÜbungsleiter für Sportakrobatik, mit verschiedenen Geräten wie Bällen, Keulen, Kois, Stäben und Bändern umzugehen. Jeder durfte alles mal ausprobieren und fand bald seine Lieblingsübungen.

 

 

Auch Einräder, das Laufen auf einer Kugel, Kunststücke am Boden sowie der Wandsalto durften nicht fehlen.

 

Außerdem lernten die Kinder, was das Wort Akrobatik überhaupt bedeutet, nämlich „auf Zehenspitzen gehen“.


Natürlich gab es auch den schon zur Tradition gewordenen gesunden Lernwerkstatt-Snack in Form von Brezen, Gemüse und Obst. Schließlich müssen sich Artisten auch mal stärken.

 

Wer wollte, konnte sich dann auch noch selbst Jonglierbälle basteln, die mit nach Hause genommen werden durften – zum Weiterüben!

 

 

Dann durfte sich jedes Kind aussuchen, welche Kunststücke es den Eltern vorführen wollte.

 

Nach der Generalprobe kam dann die richtige Zirkusaufführung mit den Eltern als begeistertes Publikum. Sie staunten, welche artistischen Talente in den Kindern zum Vorschein kamen. Vor allem aber hatten wieder alle Teilnehmer einen kurzweiligen Vormittag mit einer Menge Spaß und gingen mit neu erworbenem Wissen und Können nach Hause.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Pferd

rund ums pferd

Am 16.6.2018 fand die Lernwerkstatt der Montessorischule WUG nicht wie gewohnt an der Grundschule in Weiboldshausen statt, sondern auf dem kleinen Pferdehof Mühlreisig in Spalt. Das Motto lautete diesmal „Pferd“.


15 Pferdefreunde hatten sich angemeldet und lernten als erstes den Hof, die fünf Pferde sowie Hund Ludwig kennen. In drei Gruppen erfuhren die Kinder von Pferdeosteopathin Asrtid Raab, ihrer Tochter und Reitlehrerin Katharina Kurfürst einiges über Pferde. Dann wurde es praktisch und die Kinder durften selbst Hand anlegen und die Pferde putzen und striegeln.

 

 

Während jeweils eine der Gruppen das Reiten und Balancieren auf den braven und geduldigen Pferden übte, konnten die anderen sich künstlerisch betätigen, ein Quiz lösen, oder sich im Kirschkerne-Weitspucken bzw. Hufeisenweitwurf üben. Die Zeit verging dabei wie im Flug, bis sich alle bei einer kleinen Mittagspause mit Brezen, Obst und Gemüse stärken durften.

 

Den Höhepunkt bildete eine kleine Rallye. In zwei Gruppen versuchten die Kinder auf dem Rücken eines Pferdes eine mit Wasser gefüllte Tasse in der Hand zu halten und möglichst viel des Wassers am Ende in einen am Boden stehenden Eimer zu kippen. Das war gar nicht so einfach, machte aber allen viel Spaß. Dank des warmen Wetters machte es auch weder Pferden noch Reitern etwas aus, dabei etwas nass zu werden.

 

Als dann die Eltern zum Abholen kamen, berichteten und zeigten die Kinder, was sie gelernt und gemacht hatten. Körper und Gehirn waren gleichermaßen gefordert worden. Allen war anzusehen, dass ihnen der Vormittag eine Menge Spaß bereitet hatte.

 

Danke an alle Mitwirkenden für dieses tolle Erlebnis!

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Feuerwehr

wer? wo? was? wieso? weshalb? warum?

"Tatü Tata! Die Feuerwehr ist da!" hieß es am 05.05.18 in Weiboldshausen bei der 82. Lernwerkstatt in der Montessori Schule.

 

Pünktlich -wie die Feuerwehr ist- begrüßte Andreas Heller (Feuerwehrmann und Montessori-Papa) alle und begann gleich mit dem ersten Höhepunkt, indem die Teilnehmer von Weiboldshausen nach Ellingen mit dem Feuerwehrauto fahren durften.

 

Dort angekommen gab es einen kleinen Rundgang durch das Feuerwehrhaus mit kurzen Erklärungen zu den einzelnen Gerätschaften. Im anschließenden theoretischen Teil erläuterte unser Feuerwehrmann sehr anschaulich die "Zutaten", die ein Feuer braucht und wie man dieses löschen kann, bevor er genau den Notruf mit den fünf "W's" behandelte.

 

Ebenso wurden wichtige Warntafeln besprochen. Die interessierten Kinder saugten die Informationen sichtlich auf, so dass sie selbst in der folgende Brotzeitpause bei einem kleinen Snack über feuerwehrtechnisches Gerät und über den Unterricht diskutierten.

 

Frisch gestärkt war etwas Geschick gefragt; die kleinen "Sam's" bastelten nun selbst mit Schere, Pappe und Kleber ein Feuerwehrauto.

 

Ein weiteres Highlight des Vormittags war nun die Bedienung den Feuerlöschers und der Kübelspritze. Voller Eifer verausgabten sich Kinder und Helfer, um mit den Löschgeräten vorbereitete Eimer zu füllen.

 

Zum Schluss gab es noch eine Runde mit dem großen Feuerwehrauto.

Begeistert präsentierten alle ihren Eltern das selbst Gebastelte und ihr Gelerntes über das Verhalten bei Feuer und einem Notruf.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Experimente

Blubber, Raketen und Vulkane

Bei der 79. Lernwerkstatt mit dem Thema “Experimente” sind wir der Ursache von Sprudelgasen auf den
Grund gegangen.


Ob Badezusatz oder Brausepulver – es gibt so manche Stoffe, die sich im Wasser auflösen und dabei Blubberblasen entstehen lassen. Der Sprudel besteht aus Kohlenstoffdioxid ( CO2)- das Gleiche, was wir auch im Mineralwasser blubbern sehen. Diese Gasblasen sind leichter als das Wasser und steigen daher
zur Wasseroberfläche. Die Kinder haben in Sprudelwasser Senfkörner, Linsen und Kichererbsen gegeben und konnten beobachten, dass diese Dinge sofort zu tanzen begannen und mit Hilfe der Gasbläschen an
die Oberfläche stiegen.


Bei einem weiteren Versuch haben die Kinder das Phänomen entdeckt, dass Sprudelgas Druck macht. Beim Schütteln der mit Sprudelwasser gefüllten Flaschen konnten die Kinder die Druckkraft des Sprudelgases kennenlernen und spüren.


Beim nächsten Experiment haben wir noch eine Fotodosenrakete hergestellt. In eine Fotodose wird eine
Mischung aus Zitronensäure, Natron und Wasser gegeben. Dann wird ganz schnell der Deckelverschlossen. In der Dose entsteht Druck, dieser braucht viel mehr Platz, als in den Röhrchen vorhanden ist. Irgendwann ist so viel Gas entstanden, dass der Deckel schlagartig in die Luft fliegt.

 

Der Höhepunkt der Lernwerkstatt war der Vulkan. In den Schlot wurden die Zitronensäure-Natron
Mischung gegeben, welches für die Erzeugung von CO2-Sprudelgas sowie für die Bildung von farbigem
„Lava“-Schaum verantwortlich ist. Gibt man jetzt noch zwei Tropfen Spülmittel und etwas Wasser hinzu,
kann der Ausbruch des Vulkans losgehen.


Die vierzehn anwesenden Kinder folgten mit großer Begeisterung den Erklärungen von Sonja Glossner,
welche selbst Erzieherin und Lehrerin für musikalische Früherziehung ist, und waren anschließend selbst aktiv bei den Experimenten dabei. So mancher hat nachmittags zuhause die gelernten Experimente gleich noch einmal mit den eigenen Eltern nachgemacht. Ein gelungener Vormittag für Kinder und Betreuer.

Lernwerkstatt 2017/2018: Schokolade...

Schokolade selbst herstellen

Bei der 76. und 77. Lernwerkstatt der Montessorischule in Weiboldshausen freuten sich alle Kinder darauf, süße Köstlichkeiten selbst herzustellen.

 

Unter der Anleitung von Kräuterexpertin Claudia Kamm erfuhren alle Teilnehmer zuerst etwas über Herkunft und Ernte von Kakao. Anschließend wurden die Zutaten zur Schokoladenherstellung vorgestellt, besprochen und schon diverse Schokoladenstückchen probiert, um so die verschiedenen Zuckergehalte und den Unterschied zwischen Rohschokolade und verarbeiteter Schokolade zu schmecken.

 

Nach der theoretischen Vorstellung folgte die Stärkung mit Obst, Brezeln und Getränken. Anschließend ging es endlich ans Werk, und die Kinder durften nun mit Hilfe von Claudia Kamm die leckere Süßigkeit selbst herstellen. Voller Eifer gab jeder kleine "Chokolatier" seiner Schokolade die eigene Note.

 

Gespannt lauschten die Eltern am Ende der Lernwerkstatt den Präsentationen ihrer Töchter und Söhne.

 

Erfreulich war die große Nachfrage, so dass die Lernwerkstatt zweimal durchgeführt werden konnte.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Nachlese Holzwerkstatt

wir bauen uns einen werkzeugkasten

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zur Montessorischule nach Weiboldshausen gehen.“

 

Nach diesem leicht abgewandelten Motto des beliebten Kinderliedes fanden sich am 3.2.2018 zwölf Kinder im Vor- und Grundschulalter zur Lernwerkstatt „Holzwerkstatt“ ein um ihr handwerkliches Geschick auszuprobieren.

Angeleitet wurden die jungen Handwerker von Andrea Sommer, ihres Zeichens Schreinerin und WTG-Lehrerin an der Montessorischule Weiboldshausen.

 

Zuerst lernten die Kinder ein paar wichtige Werkzeuge und den kleinen Biber Kasmir kennen. Dann machten sie sich selbst daran wie Kasimir im Buch „Kasimir tischlert“ einen kleinen Werkzeugkasten zu bauen. Zu diesem Zweck war dieTurnhalle der Schule in eine Werkstatt umfunktionert worden.

 

Als erstes mussten die einzelnen Bauteile zugesägt werden. Mit mehr oder weniger Unterstützung der Helfer hatten es alle Kinder nach einiger Zeit geschafft. Nach einer kleinen Stärkung in der Küche ging es gut gelaunt wieder ans Werk. Es wurde noch weiter gesägt, Kanten abgeschliffen, gebohrt und schließlich kräftig gehämmert. Natürlich gab es auch jede Menge krumme Nägel, aber davon ließen sich die fleißigen Handwerker nicht beirren. Schließlich hatte jeder sein Werkzeugkistchen fertig und durfte stolz sein mitgebrachtes Werkzeug darin verstauen.

 

Als die Eltern zur Präsentation kamen, staunten sie nicht schlecht, was ihre Sprösslinge mit eigenen Händen zuwege gebracht hatten. Jeder bekam zum Abschluss noch Infos, wo man kindgerechtes Werkzeug bekommen kann und eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Vormittags auf Papier. Abschließend kann man sagen, dass alle sehr viel Spaß hatten, mit Recht stolz auf ihr Werk waren und alle Finger noch dran sind.

 

Da sich die „Holzwerkstatt“ so großen Interesses erfreute, gibt es am 17.3.2018 einen Zusatztermin.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Montessori-Schule zum Anfassen und Kennenlernen für Interessierte

Wurzelziehen Leicht gemacht!

Alexandra Lux, die Mitinitiatorin der Montessori-Schule für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hieß acht Kinder, vorwiegend im Vorschulalter mit ihren Eltern am Samstag, 11.11.2017 in den Schulräumen in Weiboldshausen zur 75. Lernwerkstatt willkommen.

 

Nach einer kurzen Kennenlern- und Anwärmrunde ging es auch schon gleich los mit der ersten Materialpräsentation. Die Kinder machten sofort mit und konnten ihr Wissen zu Zahlen und Zusammenhängen einbringen. Die Eltern staunten über die Kenntnisse ihrer Kinder und wie logisch sie sich auch im Spiel darstellen lassen können.

 

Auch die Einführung mit den Buchstaben, die man fühlen kann begeisterte die Kinder und sofort fingen sie an, mit vier Buchstaben Wörter abzubilden und Variationen zu finden.

 

Nach einer stärkenden Brotzeit und einem Kaffee für die Erwachsenen, vorbereitet von den organisierenden Eltern der Lernwerkstatt, ging es mit dem selbstständigen Entdecken der vorbereiteten Umgebung im Klassenzimmer weiter. Die Sandpapierbuchstaben waren der große Renner! Fragen der Eltern konnten beantwortet werden.

 

Danach trafen sich alle noch einmal gemeinsam im Sitzkreis und Alexandra Lux präsentierte weiterführendes Mathematik-Material: Der Aufbau des Dezimalsystems begreifbar und die Einfachheit des Quadrieren und Wurzelziehens mit Material. Ein Elternteil äußerte die Verwunderung, endlich verstanden zu haben, wie Wurzelziehen wirklich funktioniert. Alle staunten auch, wie einfach grammatikalische Themen schon von Anfang an sichtbar gemacht werden können. Die Kinder hatten mit der Beschreibung der Tiere aus der Kontinentenkiste auch große Freude.

 

Viel zu schnell war die Zeit vorbei. Auf die Abschlussfrage, was den Kindern am besten gefiele, kamen differenzierte Aufzählungen oder ein einfaches „alles“ mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck.

 

Weitere Einblicke können Interessierte Eltern und Kinder bei den nächsten Lernwerkstatt am 02.12.2017 zum Thema „Schokolade selber machen“ und dem Tag der offenen Tür am 27.01.2018 gewinnen.