berichte aus der lernwerkstatt

Lernwerkstatt 2017/2018: Zirkus

Manege frei!

„Manege frei für die Artisten des Zirkus Monti“, hieß es am 30.6.2018 an der Montessorischule in Weiboldshausen. Die Lernwerkstatt stand an diesem Tag nämlich unter dem Motto „Zirkus“.


Vierzehn Vor- und Grundschüler hatten sich angemeldet, um einmal wie im richtigen Zirkus Kunststücke zu lernen und vorzuführen.


Im Laufe des Vormittags lernten die Kinder unter Anleitung von Guido Franz, unter anderemÜbungsleiter für Sportakrobatik, mit verschiedenen Geräten wie Bällen, Keulen, Kois, Stäben und Bändern umzugehen. Jeder durfte alles mal ausprobieren und fand bald seine Lieblingsübungen.

 

 

Auch Einräder, das Laufen auf einer Kugel, Kunststücke am Boden sowie der Wandsalto durften nicht fehlen.

 

Außerdem lernten die Kinder, was das Wort Akrobatik überhaupt bedeutet, nämlich „auf Zehenspitzen gehen“.


Natürlich gab es auch den schon zur Tradition gewordenen gesunden Lernwerkstatt-Snack in Form von Brezen, Gemüse und Obst. Schließlich müssen sich Artisten auch mal stärken.

 

Wer wollte, konnte sich dann auch noch selbst Jonglierbälle basteln, die mit nach Hause genommen werden durften – zum Weiterüben!

 

 

Dann durfte sich jedes Kind aussuchen, welche Kunststücke es den Eltern vorführen wollte.

 

Nach der Generalprobe kam dann die richtige Zirkusaufführung mit den Eltern als begeistertes Publikum. Sie staunten, welche artistischen Talente in den Kindern zum Vorschein kamen. Vor allem aber hatten wieder alle Teilnehmer einen kurzweiligen Vormittag mit einer Menge Spaß und gingen mit neu erworbenem Wissen und Können nach Hause.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Pferd

rund ums pferd

Am 16.6.2018 fand die Lernwerkstatt der Montessorischule WUG nicht wie gewohnt an der Grundschule in Weiboldshausen statt, sondern auf dem kleinen Pferdehof Mühlreisig in Spalt. Das Motto lautete diesmal „Pferd“.


15 Pferdefreunde hatten sich angemeldet und lernten als erstes den Hof, die fünf Pferde sowie Hund Ludwig kennen. In drei Gruppen erfuhren die Kinder von Pferdeosteopathin Asrtid Raab, ihrer Tochter und Reitlehrerin Katharina Kurfürst einiges über Pferde. Dann wurde es praktisch und die Kinder durften selbst Hand anlegen und die Pferde putzen und striegeln.

 

 

Während jeweils eine der Gruppen das Reiten und Balancieren auf den braven und geduldigen Pferden übte, konnten die anderen sich künstlerisch betätigen, ein Quiz lösen, oder sich im Kirschkerne-Weitspucken bzw. Hufeisenweitwurf üben. Die Zeit verging dabei wie im Flug, bis sich alle bei einer kleinen Mittagspause mit Brezen, Obst und Gemüse stärken durften.

 

Den Höhepunkt bildete eine kleine Rallye. In zwei Gruppen versuchten die Kinder auf dem Rücken eines Pferdes eine mit Wasser gefüllte Tasse in der Hand zu halten und möglichst viel des Wassers am Ende in einen am Boden stehenden Eimer zu kippen. Das war gar nicht so einfach, machte aber allen viel Spaß. Dank des warmen Wetters machte es auch weder Pferden noch Reitern etwas aus, dabei etwas nass zu werden.

 

Als dann die Eltern zum Abholen kamen, berichteten und zeigten die Kinder, was sie gelernt und gemacht hatten. Körper und Gehirn waren gleichermaßen gefordert worden. Allen war anzusehen, dass ihnen der Vormittag eine Menge Spaß bereitet hatte.

 

Danke an alle Mitwirkenden für dieses tolle Erlebnis!

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Feuerwehr

wer? wo? was? wieso? weshalb? warum?

"Tatü Tata! Die Feuerwehr ist da!" hieß es am 05.05.18 in Weiboldshausen bei der 82. Lernwerkstatt in der Montessori Schule.

 

Pünktlich -wie die Feuerwehr ist- begrüßte Andreas Heller (Feuerwehrmann und Montessori-Papa) alle und begann gleich mit dem ersten Höhepunkt, indem die Teilnehmer von Weiboldshausen nach Ellingen mit dem Feuerwehrauto fahren durften.

 

Dort angekommen gab es einen kleinen Rundgang durch das Feuerwehrhaus mit kurzen Erklärungen zu den einzelnen Gerätschaften. Im anschließenden theoretischen Teil erläuterte unser Feuerwehrmann sehr anschaulich die "Zutaten", die ein Feuer braucht und wie man dieses löschen kann, bevor er genau den Notruf mit den fünf "W's" behandelte.

 

Ebenso wurden wichtige Warntafeln besprochen. Die interessierten Kinder saugten die Informationen sichtlich auf, so dass sie selbst in der folgende Brotzeitpause bei einem kleinen Snack über feuerwehrtechnisches Gerät und über den Unterricht diskutierten.

 

Frisch gestärkt war etwas Geschick gefragt; die kleinen "Sam's" bastelten nun selbst mit Schere, Pappe und Kleber ein Feuerwehrauto.

 

Ein weiteres Highlight des Vormittags war nun die Bedienung den Feuerlöschers und der Kübelspritze. Voller Eifer verausgabten sich Kinder und Helfer, um mit den Löschgeräten vorbereitete Eimer zu füllen.

 

Zum Schluss gab es noch eine Runde mit dem großen Feuerwehrauto.

Begeistert präsentierten alle ihren Eltern das selbst Gebastelte und ihr Gelerntes über das Verhalten bei Feuer und einem Notruf.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Experimente

Blubber, Raketen und Vulkane

Bei der 79. Lernwerkstatt mit dem Thema “Experimente” sind wir der Ursache von Sprudelgasen auf den
Grund gegangen.


Ob Badezusatz oder Brausepulver – es gibt so manche Stoffe, die sich im Wasser auflösen und dabei Blubberblasen entstehen lassen. Der Sprudel besteht aus Kohlenstoffdioxid ( CO2)- das Gleiche, was wir auch im Mineralwasser blubbern sehen. Diese Gasblasen sind leichter als das Wasser und steigen daher
zur Wasseroberfläche. Die Kinder haben in Sprudelwasser Senfkörner, Linsen und Kichererbsen gegeben und konnten beobachten, dass diese Dinge sofort zu tanzen begannen und mit Hilfe der Gasbläschen an
die Oberfläche stiegen.


Bei einem weiteren Versuch haben die Kinder das Phänomen entdeckt, dass Sprudelgas Druck macht. Beim Schütteln der mit Sprudelwasser gefüllten Flaschen konnten die Kinder die Druckkraft des Sprudelgases kennenlernen und spüren.


Beim nächsten Experiment haben wir noch eine Fotodosenrakete hergestellt. In eine Fotodose wird eine
Mischung aus Zitronensäure, Natron und Wasser gegeben. Dann wird ganz schnell der Deckelverschlossen. In der Dose entsteht Druck, dieser braucht viel mehr Platz, als in den Röhrchen vorhanden ist. Irgendwann ist so viel Gas entstanden, dass der Deckel schlagartig in die Luft fliegt.

 

Der Höhepunkt der Lernwerkstatt war der Vulkan. In den Schlot wurden die Zitronensäure-Natron
Mischung gegeben, welches für die Erzeugung von CO2-Sprudelgas sowie für die Bildung von farbigem
„Lava“-Schaum verantwortlich ist. Gibt man jetzt noch zwei Tropfen Spülmittel und etwas Wasser hinzu,
kann der Ausbruch des Vulkans losgehen.


Die vierzehn anwesenden Kinder folgten mit großer Begeisterung den Erklärungen von Sonja Glossner,
welche selbst Erzieherin und Lehrerin für musikalische Früherziehung ist, und waren anschließend selbst aktiv bei den Experimenten dabei. So mancher hat nachmittags zuhause die gelernten Experimente gleich noch einmal mit den eigenen Eltern nachgemacht. Ein gelungener Vormittag für Kinder und Betreuer.

Lernwerkstatt 2017/2018: Schokolade...

Schokolade selbst herstellen

Bei der 76. und 77. Lernwerkstatt der Montessorischule in Weiboldshausen freuten sich alle Kinder darauf, süße Köstlichkeiten selbst herzustellen.

 

Unter der Anleitung von Kräuterexpertin Claudia Kamm erfuhren alle Teilnehmer zuerst etwas über Herkunft und Ernte von Kakao. Anschließend wurden die Zutaten zur Schokoladenherstellung vorgestellt, besprochen und schon diverse Schokoladenstückchen probiert, um so die verschiedenen Zuckergehalte und den Unterschied zwischen Rohschokolade und verarbeiteter Schokolade zu schmecken.

 

Nach der theoretischen Vorstellung folgte die Stärkung mit Obst, Brezeln und Getränken. Anschließend ging es endlich ans Werk, und die Kinder durften nun mit Hilfe von Claudia Kamm die leckere Süßigkeit selbst herstellen. Voller Eifer gab jeder kleine "Chokolatier" seiner Schokolade die eigene Note.

 

Gespannt lauschten die Eltern am Ende der Lernwerkstatt den Präsentationen ihrer Töchter und Söhne.

 

Erfreulich war die große Nachfrage, so dass die Lernwerkstatt zweimal durchgeführt werden konnte.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Nachlese Holzwerkstatt

wir bauen uns einen werkzeugkasten

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zur Montessorischule nach Weiboldshausen gehen.“

 

Nach diesem leicht abgewandelten Motto des beliebten Kinderliedes fanden sich am 3.2.2018 zwölf Kinder im Vor- und Grundschulalter zur Lernwerkstatt „Holzwerkstatt“ ein um ihr handwerkliches Geschick auszuprobieren.

Angeleitet wurden die jungen Handwerker von Andrea Sommer, ihres Zeichens Schreinerin und WTG-Lehrerin an der Montessorischule Weiboldshausen.

 

Zuerst lernten die Kinder ein paar wichtige Werkzeuge und den kleinen Biber Kasmir kennen. Dann machten sie sich selbst daran wie Kasimir im Buch „Kasimir tischlert“ einen kleinen Werkzeugkasten zu bauen. Zu diesem Zweck war dieTurnhalle der Schule in eine Werkstatt umfunktionert worden.

 

Als erstes mussten die einzelnen Bauteile zugesägt werden. Mit mehr oder weniger Unterstützung der Helfer hatten es alle Kinder nach einiger Zeit geschafft. Nach einer kleinen Stärkung in der Küche ging es gut gelaunt wieder ans Werk. Es wurde noch weiter gesägt, Kanten abgeschliffen, gebohrt und schließlich kräftig gehämmert. Natürlich gab es auch jede Menge krumme Nägel, aber davon ließen sich die fleißigen Handwerker nicht beirren. Schließlich hatte jeder sein Werkzeugkistchen fertig und durfte stolz sein mitgebrachtes Werkzeug darin verstauen.

 

Als die Eltern zur Präsentation kamen, staunten sie nicht schlecht, was ihre Sprösslinge mit eigenen Händen zuwege gebracht hatten. Jeder bekam zum Abschluss noch Infos, wo man kindgerechtes Werkzeug bekommen kann und eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Vormittags auf Papier. Abschließend kann man sagen, dass alle sehr viel Spaß hatten, mit Recht stolz auf ihr Werk waren und alle Finger noch dran sind.

 

Da sich die „Holzwerkstatt“ so großen Interesses erfreute, gibt es am 17.3.2018 einen Zusatztermin.

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Montessori-Schule zum Anfassen und Kennenlernen für Interessierte

Wurzelziehen Leicht gemacht!

Alexandra Lux, die Mitinitiatorin der Montessori-Schule für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hieß acht Kinder, vorwiegend im Vorschulalter mit ihren Eltern am Samstag, 11.11.2017 in den Schulräumen in Weiboldshausen zur 75. Lernwerkstatt willkommen.

 

Nach einer kurzen Kennenlern- und Anwärmrunde ging es auch schon gleich los mit der ersten Materialpräsentation. Die Kinder machten sofort mit und konnten ihr Wissen zu Zahlen und Zusammenhängen einbringen. Die Eltern staunten über die Kenntnisse ihrer Kinder und wie logisch sie sich auch im Spiel darstellen lassen können.

 

Auch die Einführung mit den Buchstaben, die man fühlen kann begeisterte die Kinder und sofort fingen sie an, mit vier Buchstaben Wörter abzubilden und Variationen zu finden.

 

Nach einer stärkenden Brotzeit und einem Kaffee für die Erwachsenen, vorbereitet von den organisierenden Eltern der Lernwerkstatt, ging es mit dem selbstständigen Entdecken der vorbereiteten Umgebung im Klassenzimmer weiter. Die Sandpapierbuchstaben waren der große Renner! Fragen der Eltern konnten beantwortet werden.

 

Danach trafen sich alle noch einmal gemeinsam im Sitzkreis und Alexandra Lux präsentierte weiterführendes Mathematik-Material: Der Aufbau des Dezimalsystems begreifbar und die Einfachheit des Quadrieren und Wurzelziehens mit Material. Ein Elternteil äußerte die Verwunderung, endlich verstanden zu haben, wie Wurzelziehen wirklich funktioniert. Alle staunten auch, wie einfach grammatikalische Themen schon von Anfang an sichtbar gemacht werden können. Die Kinder hatten mit der Beschreibung der Tiere aus der Kontinentenkiste auch große Freude.

 

Viel zu schnell war die Zeit vorbei. Auf die Abschlussfrage, was den Kindern am besten gefiele, kamen differenzierte Aufzählungen oder ein einfaches „alles“ mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck.

 

Weitere Einblicke können Interessierte Eltern und Kinder bei den nächsten Lernwerkstatt am 02.12.2017 zum Thema „Schokolade selber machen“ und dem Tag der offenen Tür am 27.01.2018 gewinnen.

 

 

 

Lernwerkstatt 2017/2018: Sinnesparcours

Komm auf den geschmack!

 

In der 74. Lernwerkstatt erforschte Fatma Bulduk, pädagogische Zweitkraft an der Montessorischule Weiboldshausen, mit den Kindern ihre Sinne.

 

So fanden sie gemeinsam heraus, dass Bekanntes wie z.B. Reis oder Haselnüsse alleine durch Erfühlen doch eine ganz neue Erfahrung ist. Die Entdeckungsreise ging weiter mit der Erfahrung, dass die Optik manchmal nicht zum Geschmack passt. Das konnten die Kinder an verschiedenen selbst gepressten Säften herausfinden.

Auch alltägliche Geräusche waren plötzlich fremd, wenn man sie nur hört und kein Bild dazu hat.

 

Nach einer kleinen Essenspause mahlten die Kinder aus frischem Getreide mit einer Getreidemühle ihr eigenes Müsli, bevor sie gegen Ende des Vormittags den interessierten Eltern das Erlebte vorstellten.


Lernwerkstatt 2016/2017 Nachlese: Wald - Natur - Bach

Floß-und brückenbau

 

An zwei Terminen - nämlich 20. Mai 2017 und 3. Juni 2017 - konnten wir mit Herrn Bauernfeind den Bach und die dort stehenden Bäume erforschen. Dabei konnten wir erfahren, was es für Unterschiede gibt. Im Anschluss bauten wir aus Stöcken und Stricken unsere eigenen Flöße. Nach einer kleinen Stärkung ließen wir diese im Bach bei unserer Schule fahren.

 

Danach bauten wir eine Brücke ganz ohne Hilfsmittel und präsentierten zum Abschluss dieses tollen Vormittages die selbst gebauten Flöße unseren Eltern.

Lernwerkstatt 2016/2017 Nachlese: Rund um die Kartoffel

Die kartoffelknolle

 

 

Am Samstag, den 24. Juni 2017 fand in der Montessorischule Weiboldshausen die letzte Lernwerkstatt dieses Schuljahres statt, bei der sich alles um die Kartoffelknolle drehte.

 

Zehn Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren lernten zuerst etwas über die Geschichte der Kartoffel:

 

Über die Bestandteile wussten die Kinder schon sehr gut Bescheid, etwa dass nur die unter der Erde wachsende Knolle essbar ist, während die Blätter und Stängel Solanin enthalten und somit ungenießbar sind. Interessant für die Kinder war auch die Herkunft der Kartoffelpflanze: ihre Reise von Südamerika auf den Schiffen der Seefahrer bis Europa. Sie erfuhren, dass die Menschen zuerst mit den braunen Knollen, genannt „Tartuffel“, nichts anzufangen wussten und dass sie sich erst allmählich zum täglichen Grundnahrungsmittel der gesamten Bevölkerung entwickelten.

 

Im Anbau ist die Kartoffel anspruchslos, jedoch hat sie einen Feind: Der Kartoffelkäfer frisst die Blätter der Pflanze und raubt ihr dadurch alle Nährstoffe, die Knolle stirbt.

 

Nach der Theorie ging es schnell an die Arbeitstische. Aus den festkochenden Kartoffelsorten bereiteten die Kinder Pellkartoffeln mit Quark zu, aus mehligkochenden Sorten wurde eine Gemüsesuppe gezaubert. Die Kinder schnippelten und rührten mit Feuereifer und lernten nebenbei die unterschiedlichen Kartoffelarten kennen, wie Melba, Laura oder die Verwandte Süßkartoffel, aus der an diesem Vormittag Chips gemacht wurden.

 

In Töpfen aus Kokospflanzenfasern durften die Kinder draußen die Kartoffeln „Laura“ und „Gunda“ selbst einpflanzen und es bekam jedes Kind einen Topf mit nach Hause.

 

 

 

Weil man Kartoffeln nicht nur essen kann, durften die Kinder noch beim Kartoffeldruck kreativ werden und mit geschnitzten Kartoffelstempeln Karten verschönern.

 

Dann wurden die gekochten Kartoffelgerichte am schön gedeckten Tisch miteinander verspeist und die Köche aßen mit Genuss ihre eigenen Gerichte.

 

Am Schluss stellten die Kinder ihr Wissen den Eltern vor und beantworteten die Fragen zur Kartoffel in einem Lernheft.


Lernwerkstatt 2016/2017 Englische Sprache

breakfast at julia's

Julia Heinrich, unsere Lehrkraft für Englisch und Spanisch an der Sekundarstufe in Pleinfeld, hat die Kinder der Lernwerkstatt mitgenommen auf eine spannende Reise in den englischsprachigen Raum.

Sehr anschaulich erzählte sie den Kindern von der abwechslungsreichen Geschichte Englands, die die heutige englische Sprache geformt hat. So erfuhren die Kinder unter anderem, dass die verschiedenen Eroberer auch jeweils ihre Sprache mitbrachten und das heutige Englisch so mit prägten. Besonders lustig fanden alle, dass ausgerechnet die finsteren Wikinger der englischen Sprache das Wort “happy“ bescherten.

 

Nach diesem lebendig erzählten Theoriepart ging es zum eigentlichen praktischen Teil, zum “ Breakfast at Julia“. Gemeinsam mit Julia deckten die Kinder in englischer Sprache den Tisch und lernten so, was Messer, Gabel, Teller und Co auf Englisch heißt.

Nach einer gemeinsamen Stärkung lernten die Kinder die Unterschiede zwischen einem deutschen und einem typisch englischen Frühstück, natürlich mit den jeweiligen englischen Begriffen. In kleinen Gruppen wurde dann ein echtes englisches Frühstück zubereitet. Die Kinder waren voller Tatendrang dabei scrambled eggs, baked beans, tomatoes, sausages and toast zuzubereiten und als krönenden Abschluss alles gemeinsam zu verzehren.

 

Ein schöner Vormittag, an dem die Kinder jede Menge Spaß hatten und so ganz nebenbei ein paar kleine Einblicke in die englische Sprache und englische Frühstücksgewohnheiten gewonnen haben.